RAD e

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Rüsselsheim/Genf. Opel zeigt auf dem Genfer Automobil-Salon (6. bis 18. März 2012) eine schicke und umweltfreundliche Designstudie: das Elektrofahrrad RAD e. Gedacht ist es für Kunden, die auf Fahrspaß Wert legen und auch dort mobil bleiben wollen, wo der Einsatz von Autos Einschränkungen unterliegt oder nicht möglich ist. Das RAD e erinnert zudem an Opels frühindustrielle Phase als Fahrradproduzent. Damit entwickelten die Designer ein Konzeptfahrzeug, das eine Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft schlägt.

Das RAD e wurde hauptsächlich für ein urbanes Publikum konzipiert. Seine Premiere fällt in ein zeitliches Umfeld, in dem E-Bikes wachsende Bedeutung in künftigen, integrierten Mobilitätskonzepten vorhergesagt wird.

Das RAD e folgt Opels Designphilosophie „skulpturale Eleganz trifft deutsche Ingenieurskunst“. Es enthält die bumerangförmigen Stilelemente, die sich sowohl beim preisgekrönten Serienmodell Ampera als auch beim Konzeptfahrzeug RAK e von 2011 wiederfinden. Der Name RAD e ist von den deutschen Wörtern Fahrrad und Rad abgeleitet.

Das RAD e ist die erste E-Bike-Studie, die auf Konstruktions- und Produktionsmethoden der Automobilindustrie zurückgreift. Anstelle exotischer Leichtbaumaterialien verwendeten die Opel-Designer hohle Rahmenteile aus Pressstahl, die ebenfalls wenig wiegen und dabei robust, flexibel und einfach herzustellen sind. Im Jahr des 150-jährigen Bestehens der Marke ließen sich die Konstrukteure dabei auch von einem historischen Fahrzeug inspirieren, dem Opel-Motorrad Motoclub 500 von 1928. Dieses verfügte ebenfalls über Rahmenelemente aus Pressstahl und war zu seiner Zeit revolutionär, da die Produktionszeit durch diese Bauweise von 14 auf nur vier Stunden schrumpfte. Auf diese Art schafft Opel eine historische Verbindung zum Pioniergeist der Vergangenheit, der in den Innovationen, die die Marke für die Zukunft vorbereitet, fortwirkt.

Der Pedelec-Antrieb des RAD e basiert auf einem 250-Watt-Elektromotor, der den neuesten Stand der Technik repräsentiert und von einer Lithium-Ionen-Batterie gespeist wird. Den leeren Akku komplett aufzuladen, dauert maximal 2,5 Stunden. Das E-Bike kann auch auf Opels einzigartigem FlexFix-Fahrradträger mit dem Auto befördert und sogar während des Transports aufgeladen werden.

Durch sein sofort verfügbares Drehmoment von 40 Nm bietet das E-Bike agilen Fahrspaß. Der Elektromotor unterstützt den Fahrer beim Treten. Bei einem Durchschnittstempo von 20 km/h erreicht das RAD e, abhängig vom Beitrag des Elektromotors zum Vortrieb und je nach Terrain, eine elektrisch unterstützte Reichweite zwischen 60 und 140 Kilometern.

Als benutzerfreundliches Kontrollmodul dient – wie schon bei der im vergangenen Jahr präsentierten, batterieelektrischen Studie RAK e – ein Smartphone. Mit diesem lassen sich der Elektroantrieb aktivieren, Echtzeitdaten zu Reichweite und Tempo anzeigen und Navigationsrouten berechnen.