Opel Historie 1920-1929

1920 Gründung des ersten Betriebsrates bei Opel.
1921 Opel konstruiert einen Achtzylinder-Motor der in verschiedenen Rennen - besonders im Eifelrennen 1922 erprobt wurde. Fritz von Opel gewinnt mit einem Wagen der 8-Steuer-PS-Klasse das erste Automobilrennen auf der AVUS.
Fritz von Opel gewinnt das erste Automobilrennen auf der Berliner AVUS in der Klasse der 8-Steuer-PS Rennwagen.
1924 Opel investiert eine Million Goldmark in die Modernisierung der Automobilfertigung und führt als erster deutscher Hersteller die Großserienproduktion mit Fließbandtechnik ein.
Erstes Modell, das auf dem Fließband entsteht: Der legendäre 4/12 PS, besser bekannt als "Laubfrosch".
Mit genormten Wartungsarbeiten zu Festpreisen bieten die Opel-Händler einen spektakulären neuen Service.
Fließbandproduktion des Opel 4/16 PS, 1926 Korso einer Tagesproduktion von 125 "Laubfröschen" auf der Opel-Rennbahn, 1924. Opel 4/12 PS "Laubfrosch", 1924 Opel 4/12 PS "Laubfrosch", 1924
Werbeanzeige für den Opel-Kundendienst, 1929
1926 Durch die revolutionären Produktionsverfahren und aufgrund der starken Nachfrage sinkt der "Laubfrosch"-Preis von ursprünglich 4.500 Mark auf 2.980 Mark, später sogar auf 1.990 Mark. Opel eröffnet damit erneut einer breiteren Bevölkerungsschicht die Möglichkeit, ein Automobil zu erwerben.
Opel erringt im Motorsport insgesamt 75 Klassensiege.
Fließbandproduktion eines Opel-Wagens von 1926 Süddeutsche Tourenfahrt einschließlich 24-Stunden-Rennen im Taunus 18. - 28. Juni 1926. Fahrer: Oberingenieur Bergmann, Beifahrer: E. Zoogmann. Werbeanzeige für die Opel-Modellpalette, um 1927 Motorradrennen auf der Opel-Rennbahn, 1926
1928 Opel ist mit einem Marktanteil von 37,5 Prozent der mit Abstand größte deutsche Automobilhersteller. In Vorbereitung auf eine Kooperation mit General Motors wird das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.
Vorstellung des neuen Flagschiffs und Luxuswagens Regent, 24/110 PS, mit Achtzylinder-Motor.
Höhepunkt der Motorradentwicklung ist die avantgardistische Motoclub mit Pressstahlrahmen, Kuppeltank und Luftkissensattel.
Beginn des RAK-Programms: RAK 1 beschleunigt auf der Opel-Bahn in acht Sekunden auf 100 km/h. Einen Monat später erreicht Fritz von Opel auf der Berliner AVUS mit dem RAK 2 eine Höchstgeschwindigkeit von 238 km/h und wird zum Volksheld. Auf einer abgesperrten Bahnstrecke bei Burgwedel stellt der Raketenschlitten RAK 3 einen neuen Schienenweltrekord von 254 km/h auf.
Werbeanzeige von 1926 Opel Pullmann-Luxus-Limousine Regent mit Achtzylinder Reihenmotor, 1928 Fritz von Opel gewinnt mit seinem Opel Regent 8 Zylinder-Coupé den ersten Preis bei der Schönheitskonkurrenz in Baden-Baden, 1928. 8-Zylinder Regent Motor
Opel Motoclub mit 500 ccm auf der Opel-Rennbahn, 1928. Opel Motoclub Super Sport mit 500 ccm von 1928 Kurt C. Volkhart am Steuer des ersten Raketenautos Opel RAK 1, 1928 Fritz von Opel im RAK 2 am 23.05.1928 auf der AVUS in Berlin.
Fritz von Opel im RAK 2 am 23.05.1928 auf der AVUS in Berlin. Am 23.06.1928 findet bei Burgwedel eine Versuchsfahrt mit dem raketenangetriebenen Schienenfahrzeug RAK 3 statt. Nach der Rekordfahrt am 23.06.1928
1929 General Motors übernimmt die Aktienmehrheit (80 Prozent) an der Adam Opel AG für einen Kaufpreis von knapp 26 Millionen Dollar. Als erster deutscher Hersteller gründet Opel eine Versicherungsgesellschaft und die "Opel Bank" zur Finanzierung von Ratenkäufen. In diesem Jahr macht Fritz von Opel mit seinem Raketenflugzeug RAK 1 den ersten öffentlichen bemannten Raketenflug der Welt auf dem ehemaligen Frankfurter Flugplatz, dem Rebstockgelände.
 
Der erste Raketenflug der Welt am 30.09.1929. Pilot: Fritz von Opel Nachbau von 1999, des von Julius Hatry konstruierten Raketenflugzeugs RAK 1