Opel Vivaro Life/Tour

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 Der Opel Vivaro: Transporter, Combi, Bus und Freizeit-Van

  • Innovatives Design und hohe Funktionalität in der 2,8-Tonnen-Klasse
  • Mehr als 20 Modellversionen stehen zur Auswahl
  • Zwei Radstände, zwei Dachhöhen, fünf Aufbauten
  • Stabilitätsprogramm ESPPlus für die leistungsstärkeren Motoren lieferbar
  • ABS, Fahrerairbag, Servolenkung und Stereo-Cassetten-Radio serienmäßig
  • Neu: Attraktives Sondermodell „Edition“ für Tour und Life-Varianten

Rüsselsheim. Mit der Vivaro-Baureihe bietet Opel seinen Kunden eine innovative Generation von Transportern, Combis, Bussen und Freizeit-Vans an, die einen besonders hohen Nutzwert mit einer zeitgemäßen und konsequenten Formensprache kombinieren. Seine attraktive Optik verbindet der variantenreiche Lademeister in der 2,8-Tonnen-Klasse mit praxisgerechter Funktionalität und hoher Wirtschaftlichkeit: Der Vivaro kann maximal 1.141 Kilogramm Nutzlast befördern, verfügt über bis zu 8,4 Kubikmeter Ladevolumen und dient bis zu neun Personen als komfortables Transportmittel. Es gibt ihn mit zwei verschiedenen Radständen (3.098 und 3.498 mm), zwei Dachhöhen, fünf Aufbauten (Kastenwagen, Combi, Plattform-Fahrgestell, Bus und Freizeitvan) sowie mit vier leistungsstarken und wirtschaftlichen Motoren (82 – 135 PS): drei Common-Rail-Turbodiesel und ein Zweiliter-Benzin-Aggregat. Neu im Vivaro-Programm ist das „Edition“-Sondermodell für die Varianten Tour und Life. Beide Editionen glänzen mit einer besonders hochwertigen Optik und einer umfangreichen Komfortausstattung.

Design und Packaging

Auch wenn die Linienführung bei der Kaufentscheidung gewerblicher Kunden nicht unbedingt die oberste Priorität genießt: Solange der Nutzwert stimmt, darf das Auto gern attraktiv aussehen – wie der Opel Vivaro. Bereits die Frontpartie des Opel Vivaro ist unverwechselbar: Die Motorhaube ist weit nach oben gezogen, dennoch garantiert die große Frontscheibe besten Überblick über das Geschehen im Straßenverkehr.
Die hinter Klarglas sitzenden, großen Scheinwerfer haben die Designer bewusst als Gestaltungselement eingesetzt. Sie machen aber nicht nur optisch Eindruck, sondern überzeugen auch mit ausgezeichneter Lichtausbeute. Der groß dimensionierte Stoßfänger steckt kleinere Parkrempler ohne Schaden weg und wurde mit Absicht nicht in Wagenfarbe lackiert, um die potenziellen Reparaturkosten niedrig zu halten.

Robust ausgeführt und dennoch optisch ansprechend gestaltet sind gleichfalls die Außenspiegel des Vivaro. Ihre zwei Sichtfelder reduzieren die Gefahr, einen anderen Verkehrsteilnehmer im toten Winkel zu übersehen. Die Form der Außenspiegel entwickelten die Ingenieure und Designer im Windkanal. Sie sind ebenso aerodynamisch optimiert wie beispielsweise der Unterboden, dessen strömungsgünstige Auslegung auch zur Motorkühlung beiträgt. Mit cw = 0,36 erreicht der Vivaro einen guten Luftwiderstandsbeiwert und damit beste Voraussetzungen für genügsamen Umgang mit dem Kraftstoff und ein geringes Geräuschniveau.

Im Profil des Vivaro fällt besonders die nach oben gewölbte Fahrerkabine auf, das so genannte Jumbo-Dach. Dieser Ausbuchtung verdanken die Insassen auf den vorderen Plätzen besonders viel Kopffreiheit, überdies erleichtert sie den Ein- und Ausstieg – bei Fahrzeugen dieses Segments, die oft im Lieferverkehr eingesetzt werden, ein wichtiges Kriterium. Der Laderaum dahinter ist dagegen absolut kastenförmig ausgelegt und damit bestmöglich zu beladen.

Wer sich an rechteckigen Fenstern herkömmlicher Transporter satt gesehen hat, kommt bei den ungewöhnlich geformten Seitenscheiben der Vivaro-Fahrerkabine auf seine Kosten. Die Fensterunterkante steigt stark nach hinten an und verlängert so die Linie des vorderen Stoßfängers. Praktischer Nebeneffekt: Die Sicht zur Seite – wichtig etwa beim Rangieren – ist ausgezeichnet. Bei der Combi-Variante verwöhnen die Schiebefenster der zweiten Sitzreihe die Passagiere mit bester Aussicht und viel Frischluft. Auch sie sind mit einer abgerundeten Ecke betont unkonventionell gestaltet. Die Seitenansicht zeigt unter anderem die kurzen vorderen und hinteren Überhänge, die echten Vorteil bieten: Dank des kleinen Böschungswinkels verhindern sie, dass das Fahrzeug in unebenem Gelände und an steilen Auf- und Abfahrten schnell aufsetzt. Große seitliche Schutzleisten bilden
einen markanten unteren Abschluss der Türen und verhindern, dass kleine Kratzer teure Reparaturen nach sich ziehen. Der robuste hintere Stoßfänger dient gleichzeitig als Einstiegshilfe in den Laderaum.
Karosserie und passive Sicherheit

Auffällig ist der Vivaro nicht nur wegen seines Designs. Herausragend sind bei dem frontgetriebenen Eintonner auch seine Solidität und Funktionalität. Sein Laderaum präsentiert sich glattflächig, rechtwinklig und bis in Dachhöhe in gesamter Breite nutzbar. Weder Schraub- oder Schweißverbindungen noch hervorstehende Ecken und Kanten schränken die Frachtkapazität ein. Zudem gewährt Opel dank einer umfangreichen Verzinkung eine zwölfjährige Garantie gegen Durchrostung auf die gesamte Karosserie. Angeboten wird der Vivaro in den Versionen Kastenwagen, Combi, Bus, als Freizeit-Van sowie als Plattform-Fahrgestell. Zusätzliche Flexibilität bringen zwei Radstände (3.098 und 3.498 mm).

Gemäß den hohen Opel-Standards verfügt der Vivaro über eine Vielzahl passiver Sicherheitselemente. Die stabile Karosseriestruktur ergänzt ein umfassendes Schutzpaket für die Passagiere. So zählen in allen Modellen Airbag und Gurtstraffer für den Fahrer, sowie Dreipunktgurte und Kopfstützen für alle Sitzplätze zur Serienausstattung. Auf Wunsch kann das Fahrzeug mit Beifahrerairbag, Kopf- und Seitenairbags ausgerüstet werden.

Ausstattung und Extras

Die Basis der Vivaro-Baureihe bildet der Kastenwagen – mit zwei bis zu 180 Grad weit öffnenden Flügeltüren hinten und mit einer seitlichen Schiebetür auf der rechten Seite. Optional ist eine zweite Schiebetür auf der linken Seite sowie eine Heckklappe erhältlich. Den Kastenwagen gibt es mit kurzem (3.098 mm) oder mit langem (3.498 mm) Radstand, mit Normaldach oder mit Hochdach sowie mit 2,7 oder 2,9 Tonnen zulässigem Gesamt-gewicht. Viel Platz bietet der Vivaro in jeder Version. So verfügt bereits der Transporter mit kurzem Radstand (Länge/Breite/Höhe: 4,78/1,90/1,97 m) über ein Fassungsvermögen von knapp fünf Kubikmetern, die Länge des Laderaums beträgt 2,40 Meter, seine Höhe 1,39 Meter. Noch mehr Stauvermögen stellt mit fast sechs Kubikmetern die 5,18 Meter lange Version mit einer Ladelänge von 2,80 Metern bereit. Der ideale Partner für gewerbliche Kunden mit hohem Platzbedarf für Transportgut ist der Vivaro Kastenwagen mit Hochdach. Mit einer Laderaumlänge von 2,80 Metern, 1,91 Metern Standhöhe und 8,4 Kubikmetern Ladevolumen ist der Hochdach-Vivaro allen Transport-Aufgaben gewachsen. Eine vielseitig nutzbare Werkstattlösung mit integriertem Regalsystem findet ebenfalls Platz.
Entscheidend für die tägliche Arbeit von Transportprofis sind auch der große Abstand von 1,27 Meter zwischen den Radkästen sowie die üppige Nutzlast von über 1.141 Kilogramm. In intensiver Zusammenarbeit mit verschiedenen Ausbauherstellern entwickelte Opel zudem individuelle Transportlösungen für den Vivaro Hochdach.

Der Vivaro Kastenwagen mit langem Radstand kann auch mit einer Doppelkabine geordert werden. So gerüstet, bietet der Opel-Transporter dank einer zusätzlichen Dreier- Sitzbank fünf vollwertige Sitzplätze. Die zweite Reihe besitzt genau wie Fahrer- und Beifahrersitz verstellbare Kopfstützen und integrierte Dreipunkt-Sicherheitsgurte. Die Passagierkabine ist durch eine feststehende Trennwand mit Fenster vom Laderaum abgetrennt. Optional ist für den Vivaro Kastenwagen ein Sicherheitstrenngitter erhältlich – wahlweise nur hinter dem Fahrersitz oder hinter Fahrer- und Beifahrer-Einzelsitz mit Durchgang zum Laderaum.

Ein Vivaro-Plattformfahrgestell für höchst unterschiedliche Transportaufgaben ist ebenfalls im Angebot. Hier ist der Opel Movano das Vorbild. Wie beim großen Bruder wird auch der Vivaro mit einer Fahrerkabine ausgestattet – dahinter erschließt sich dann genügend Raum für speziell auf die Kundenwünsche zugeschnittene Lademöglichkeiten.

Genau wie der Kastenwagen wird auch der Vivaro Combi mit zwei unterschiedlichen Radständen (3.098/3.498 mm) angeboten. Serienmäßig besitzt der Vivaro Combi drei Sitzreihen mit neun Plätzen, eine Schiebetür auf der Beifahrerseite sowie eine große Doppelflügel-Hecktür. Auf Wunsch kann der Combi mit nur zwei Sitzreihen (sechs Sitzplätze) oder einer Reihe (drei Sitzplätze) und entsprechend größerem Ladeabteil geordert werden. Bei der sechs- und neunsitzigen Variante lässt sich die hintere Dreier-Sitzbank zur Vergrößerung des Stauraums schnell und einfach zusammenklappen, so dass unterschiedlich große Ladeabteile mit bis zu 5,9 Kubikmeter Ladevolumen konfiguriert werden können.

Der im Vergleich zum Combi noch komfortabler und hochwertiger ausgestattete VivaroTour verwöhnt seine Passagiere mit vielen feinen Details: So zählen unter anderem Armlehnen für alle Plätze, Velours-Sitzbezüge, Teppichboden, Seitenwandverkleidungen bis unters Dach, elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber, das Stereo-CD-Radio CDR 2005 sowie die Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung zur Serienausstattung.
Bis zu acht Airbags (Frontairbags für Fahrer und Beifahrer, Seitenairbags vorne und je zwei Kopfairbags auf beiden Seiten für alle drei Reihen), Dreipunkt-Sicherheitsgurte und höheneinstellbare Kopfstützen auf allen Plätzen sowie ABS garantieren im Fall der Fälle hohen Insassenschutz. In Wagenfarbe lackierte Stoßfänger und vollflächige Radabdeckungen betonen den hochwertigen Charakter des Opel-Vans. Der Vivaro Tour besitzt ab Werk Fahrer- und Beifahrer-Einzelsitze, eine Zweier-Sitzbank in der zweiten und eine Dreier-Sitzbank in der dritten Reihe. Wahlweise gibt es auch eine Doppelsitzbank auf der Beifahrerseite vorne. Praktische Details: Die Kofferraum-Abdeckung ist so stabil, das sie mit bis zu 80 Kilogramm Gepäck beladen werden kann. Und wie bei der Combi-Variante lässt sich zur Vergrößerung des Stauraums die hintere Bank mit wenigen Handgriffen schnell und einfach zusammenklappen.

Mit dem Vivaro Life, den Opel gemeinsam mit dem erfahrenen Partner Westfalia entwickelt hat, startete das Unternehmen Anfang 2003 ins Segment der multifunktionalen Freizeitmobile. Das dynamische und kraftvolle Design des Vivaro verbindet der auf der Combi-Version basierende Life mit praxisgerechter Funktionalität und hoher Wirtschaftlichkeit. Das Vier-Schienen-System im Laderaum passt sich flexibel allen Alltagsanforderungen an. Auf Grund seiner Ausstattung dient der Vivaro Life gleichermaßen als repräsentatives Firmenmobil wie als geräumiger Freizeitvan. Der Vivaro Life bietet alle Tugenden eines multifunktionalen Vans. Neben den Einzelsitzen für Fahrer und Beifahrer – optional auch drehbar erhältlich – gibt es Einzelsitze auch in der zweiten Reihe. Sie sind um 360 Grad drehbar, lassen sich vor- und zurückschieben sowie mit wenigen Handgriffen ausbauen. In der dritten Sitzreihe kann der Kunde zwischen weiteren Einzelsitzen oder einer Sitzbank wählen, die umgeklappt als Liegefläche dient. Für Konferenzgespräche oder Picknick-Pausen steht zwischen der zweiten und dritten Sitzreihe ein ausklappbarer Tisch parat. Ein ganzes System von geschickt positionierten und großzügig bemessenen Ablagen, mit offenen oder verschließbaren Fächern, schluckt all die Dinge, die für eine vergnügliche Freizeit oder ein kreatives Arbeiten erforderlich sind.

Die beiden neuen Sondermodelle Vivaro Tour Edition und Vivaro Life Edition erfreuen mit einer noch umfassenderen Serienausstattung: Klimaanlage, Lederlenkrad, Stoßfänger und Seitenteile in Wagenfarbe sowie 16-Zoll-Leichtmetallräder im Nova-Design machen die beiden Vivaro-Varianten noch attraktiver.

Fahrwerk und aktive Sicherheit

Hohe aktive Sicherheit und viel Federungskomfort bietet das Fahrwerk des frontgetriebenen Vivaro mit einer Einzelradaufhängung nach dem McPherson-Prinzip vorn sowie einer Leichtbau-Torsionskurbelkonstruktion mit Panhardstab an der Hinterachse. Bestwerte in dieser Fahrzeugkategorie erzielt die Bremsanlage. Scheibenbremsen rundum (vorn innenbelüftet) und ein elektronisch geregeltes Vierkanal-Antiblockiersystem mit Bremskraftverteilung setzen einen hohen Sicherheitsstandard. So hat der Vivaro selbst bei voller Beladung kürzere Bremswege als mancher Personenwagen. Ein Höchstmaß an Sicherheit garantiert außerdem auch das auf Wunsch für die leistungsstärkeren Motoren lieferbare elektronische Stabilitätsprogramm ESPPlus.

Motoren und Getriebe

Für die variantenreiche Vivaro-Palette stehen vier Vierzylinder-Motoren zur Wahl: drei Common-Rail-Turbodiesel mit 1,9 und 2,5 Liter Hubraum sowie ein 2,0-Liter-16V-Benzinmotor mit 88 kW/120 PS. Durch niedrige Verbrauchswerte in Verbindung mit dem 90-Liter-Tank sind Aktionsradien von bis zu 1.200 Kilometern ohne Tankstopp möglich.

Das Einstiegs-Dieselaggregat 1.9 CDTI verfügt über 60 kW/82 PS, der stärkere 1.9 CDTI entwickelt eine Leistung von 74 kW/100 PS. Mit Verbrauchswerten von lediglich 7,4 Litern Diesel pro 100 Kilometer befindet sich ihr Kraftstoffkonsum auf ausgesprochen niedrigem Niveau. Das Topaggregat der Diesel-Baureihe, der 2.5 CDTI, ebenfalls mit Common-Rail-Diesel-Direkteinspritzung, leistet 99 kW/135 PS und erzeugt ein maximales Drehmoment von 310 Nm bei 1.750 min-1. Mit einer Beschleunigung von null auf 100 km/h in 13,7 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h passt dieser kraftvolle Motor besonders gut zum dynamischen Auftritt des Vivaro.

Der 2.5 CDTI ist ebenso wie das stärkere 1.9 CDTI-Triebwerk und der Benziner (88 kW/
120 PS) serienmäßig mit einem Sechsganggetriebe kombiniert – das erste in dieser Klasse. Die Diesel-Einstiegsversion verfügt über ein Fünfgang-Schaltgetriebe. Der Schalthebel ist bei allen Vivaro-Modellen ergonomisch günstig und Platz sparend in die Mittelkonsole integriert.

Wirtschaftlichkeit und Kosten

Während viele andere Marken allein auf die Sachmängelhaftung der Händler verweisen, bietet Opel seinen Kunden über die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung hinaus eine zweijährige Neuwagen-Herstellergarantie. Diese gilt für alle Opel-Modelle. Hinzu kommt bei den Nutzfahrzeugen das europaweit gültige Servicepaket „OPEL RoadPlus“: Falls technische Unterstützung gefragt ist, steht der Opel-Nutzfahrzeughändler sofort zur Verfügung, ohne das eine vorherige Anmeldung erforderlich ist. Die Diagnose und Durchführung von kleineren Arbeiten erfolgt nach Möglichkeit unverzüglich während der Kunde wartet. Zusätzlich wird die taggleiche Instandsetzung für die gängigsten Verschleißteile angeboten. Hier vereinbart der Händler - je nach Bedarfssituation - einen kurzfristigen Termin mit dem Kunden. Während der ersten drei Zulassungsjahre wird bei mehrstündigen Werkstattaufenthalten kostenlos ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung stellt. Dieser kostenlose Service ist an bestimmte Kriterien gebunden und wird in erster Linie bei Inspektionen und verschleißbedingten Instandsetzungsarbeiten gewährt. Unverändert bleibt der dreijährige „Opel Mobilservice“ für Nutzfahrzeuge, der Kunden in mehr als
30 europäischen Ländern rund um die Uhr im Pannenfall zur Verfügung steht.

Servicefreundlichkeit gehört zu den vornehmsten Tugenden des Vivaro – damit Werkstattaufenthalte möglichst wenig Geld und Zeit kosten. Die langen Inspektionsintervalle des Opel Vivaro (30.000 Kilometer oder zwei Jahre) helfen zudem, solche Ausfallzeiten zu reduzieren. Dank des hohen technischen Standards konnte darüber hinaus der Umfang der notwendigen Servicearbeiten knapp gehalten werden: Bei sämtlichen Vivaro-Varianten muss beispielsweise die Bremsflüssigkeit nur alle 120.000 Kilometer ausgetauscht werden, ein neuer Zahnriemen für die Diesel- und Ottomotoren ist ebenfalls erst nach dieser Zeitspanne fällig. Hinzu kommt: Die hydraulische Kupplung ist wartungsfrei, eine Verschleißanzeige an den Bremsen informiert ohne kostspieligen Ausbau, ob ein Wechsel der Beläge nötig ist. Ebenfalls wichtig für den Geldbeutel: Die Auspuffanlage muss nicht am Stück getauscht, sondern kann je nach Bedarf abschnittsweise erneuert werden.

Nutzfahrzeuge sind eine geschäftliche Investition, die sich rechnen muss. Deshalb kam beim Vivaro der Minimierung der Unterhaltskosten besondere Bedeutung zu. Spitzenwerte erzielt der Vivaro bei den Versicherungsklassen – niedrige Prämien bei den Assekuranzen sind damit gewährleistet. Der Vivaro mit 1.9 CDTI-Motorisierung (60 kW/82 PS) beispielsweise ist mit der Vollkasko-Typklasse 14 der Primus in seinem Segment.

Eine gute Voraussetzung für diese niedrigen Versicherungseinstufungen liefert die aufprallsichere und reparaturfreundliche Auslegung des Vivaro. In den vorausberechneten Crashzonen sind keine – im Austausch teuren – Nebenaggregate untergebracht; die Stoßfänger stecken kleinere Parkrempler ohne Schäden weg. Spezielle, vordefinierte Crashboxen vermeiden bei Karambolagen mit höheren Geschwindigkeiten, dass der Rahmen des Fahrzeugs in Mitleidenschaft gezogen wird. Viele Verbindungen der Karosserie wie beispielsweise die Türscharniere sind geschraubt anstatt geschweißt, das ermöglicht ebenfalls bei einer Reparatur den kostengünstigen Austausch.

Der niedrige Kraftstoffverbrauch – bei den drei Dieselvarianten sind es im Durchschnitt je nach Karosserieversion 7,4 bis 8,6 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer – tragen ihrerseits zur erfreulichen Kostenbilanz bei. Die modernen Motoren erfüllen die Euro 3-Abgasnorm, wichtig für einen niedrigen Steuersatz bei der Zulassung als Pkw. Eine Besteuerung nach Gewicht ist per Lkw-Zulassung aber ebenfalls möglich.

Dank der umfangreich verzinkten Karosserie und weiterer Vorsorgemaßnahmen gewährt Opel eine zwölfjährige Garantie gegen Durchrostung. Das sichert den Werterhalt und räumt dem Vivaro beste Chancen auch auf dem Gebrauchtmarkt ein. Und schließlich: Opel gibt dem Vivaro genau wie allen anderen Fahrzeugen eine zweijährige Neuwagen-Herstellergarantie – eine freiwillige Leistung, die weit über die gesetzlich vorgeschriebene zweijährige Gewährleistung hinausgeht.

Der Opel Vivaro: Zahlen und Fakten

  • Mai 2001: Marktstart in Deutschland
  • 2001: Der Vivaro erhält die Auszeichnungen „Best New Van“ bei den „Fleet World Honors 2001“ und den Goldenen Preis als „bester Kleintransporter“ in England
  • November 2001: In Irland und in Dänemark wählen Motorjournalisten den Vivaro (zusammen mit seinem Renault-Pendant Trafic) zum nationalen Van des Jahres
  • Januar 2002: Eine europäische Journalisten-Jury wählt den Vivaro (zusammen mit seinem Renault-Pendant Trafic) zum europäischen Van des Jahres 2002
  • Januar 2002: Der Vivaro gewinnt im winterlichen Finnland in der Klasse bis 2,8 Tonnen den „Arctic Van Test“
  • 2002: Das Institute of Vehicle Engineers (VehE) prämiert das jugendliche Design des Vivaro mit dem LCV (Light Commercial Van) Design Award
  • September 2002: Weltpremiere der Freizeitmobil-Studie Vivaro Life
  • Januar 2003: Marktstart des Vivaro Life
  • August 2003: Deutschlandpremiere des sieben- oder achtsitzigen Vivaro Tour
  • Mitte 2004: Einführung der Sondermodelle Vivaro Tour Edition und Vivaro Life Edition
  • Modellvarianten: Kastenwagen, Plattform-Fahrgestell, Combi, Tour, Life;
    zwei verschiedene Radstände und zwei verschiedene Dachhöhen
  • Nutzlast: 2,7 oder 2,9 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht
  • Motorversionen: 1.9 CDTI (60 kW/82 PS), 1.9 CDTI (74 kW/100 PS), 2.5 CDTI
    (99 kW/135 PS) und 2.0 16V (88 kW/120 PS)
  • Fertigung bei Opel in Luton (Großbritannien) und Barcelona (Spanien)
  • Hauptabsatzmärkte: Deutschland, Großbritannien, Spanien, Portugal und Italien
  • Meistverkaufte Karosserievariante, Januar bis Juni 2004: Kastenwagen
  • Meistverkaufte Motorvariante, Januar bis Juni 2004: 1.9 CDTI (74 kW/100 PS)