Opel Agila

Print Print   |  Send Email  |  Share Add This  

Opel Agila: Freundlich, dynamisch, flexibel

  • Fünftüriger Mini-Monocab mit fünf vollwertigen Plätzen
  • Vielfältig nutzbar durch praktische Details
  • Zwei Benziner, ein Turbodiesel, auf Wunsch Automatik

Rüsselsheim. Der Opel Agila, das Mini-Monocab mit fünf Türen und fünf Sitzen verbindet Vielseitigkeit und schickes Design auf kleinstem Raum. Doch wer hier Platz nimmt, lässt jedes Kleinwagengefühl hinter sich. Selbst hinten fühlen sich auch Erwachsene keineswegs beengt. Durch die angenehme, leicht erhöhte und aufrechte Sitzposition ist die Übersichtlichkeit vorbildlich. In den Gepäckraum passen 225 Liter. Wird die Lehne der Rücksitzbank mit einem Handgriff umgeklappt, steigt das Volumen auf die beachtliche Marke von 1.050 Liter – ein Bestwert in diesem Segment. Die günstige Aerodynamik der Agila-Karosserie (cw = 0,32) garantiert im Zusammenspiel mit den drei modernen, zwischen 48 kW (65 PS) und 63 kW (86 PS) starken Vierventil-Motoren niedrige Verbrauchswerte. Der Agila rundet das Angebot der Monocabs von Opel mit Zafira und Meriva nach unten ab. Die Marktaussichten sind erfreulich: In den letzten zehn Jahren explodierte in West- und Mitteleuropa das Volumen im Segment der Mini-Monocabs auf rund 750.000 Fahrzeuge pro Jahr. Und Prognosen versprechen in den nächsten acht Jahren einen Anstieg auf deutlich über eine Million Zulassungen.

Design und Packaging

Praktisch war der Agila schon bisher. Doch für die zweite Generation wurde die Zielsetzung deutlich erweitert: „Ohne Abstriche bei der Funktionalität wollten wir unserem Kleinsten erheblich mehr Charme im Design mitgeben“, kommentiert Chefdesigner Uwe Müller. Die Front ist Opel-typisch: Die mandelförmigen Leuchteneinheiten erinnern an den Corsa, mit den integrierten runden Scheinwerfern sieht der Agila die Welt mit Kulleraugen. Die Pfeilung der Front- und Heckstoßfänger ist ebenso ein typisches
Opel-Element wie der Falz („Bügelfalte“) in der Motorhaube. Auffallend am Heck ist die schmale senkrechte Leuchteneinheit, die eine ladefreundliche Heckklappe ermöglicht.

Frische Farben und attraktive Formen erzeugen im Innenraum ein sympathisches Ambiente, das durch die großzügige Kopffreiheit noch verstärkt wird. Die hohe Sitzposition des vielseitigen Fünfsitzers sorgt für Übersichtlichkeit, der hoch gesetzte Schalthebel für leichte Bedienbarkeit. Der Drehzahlmesser thront in einem separaten Gehäuse auf der Armaturentafel, alle anderen Informationen finden sich im großen markanten Rundinstrument. Rücksitzlehne und -bank gibt es auf Wunsch im Verhältnis 1/3 zu 2/3 teilbar. Beim Vorklappen einer Lehnenhälfte wird gleichzeitig die entsprechende Sitzfläche abgesenkt, so dass ein völlig ebener Laderaumboden entsteht.

Passive Sicherheit

Die Karosserie des Opel Agila bietet eine ausgeklügelte Kombination aus Steifigkeit und hervorragenden Energieabsorptions- und Energieverteilungseigenschaften. Zusätzlichen Schutz bieten zwei Front- und zwei Seitenairbags, Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer für die Sicherheitsgurte der Vordersitze sowie Kopfstützen für alle fünf Plätze. Speziell konzipierte Brems- und Kupplungspedale (Opel Pedal-Release-System) sorgen dafür, dass es im Fall einer Kollision zu möglichst geringen Fußverletzungen kommt. Zur Sicherheit von Kindern wurden für die äußeren Sitze der Rücksitzbank Vorrüstungen für das Kindersitzbefestigungs-System ISOFIX und Top Tether integriert.

Fahrwerk und aktive Sicherheit

Das Fahrwerk des Agila, vorn Dreiecksquerlenker und McPherson-Federbeine, hinten Verbundlenkerachse, wurde ganz auf Fahrdynamik abgestimmt. Wesentlich zum präzisen Fahrverhalten und zum guten Federungskomfort trägt der vordere Hilfsrahmen bei. An ihm sind die unteren Dreieckslenker, der Kurvenstabilisator und die Lenkung montiert. Die breite Spur (vorn 1.470 mm, hinten 1.480 mm) fördert das stabile Fahrverhalten zusätzlich. Statt einer Starrachse wie beim Vorgänger kommt hinten jetzt eine Torsionslenkerachse zum Einsatz. Auch sie hat entscheidende Auswirkungen auf das agile und gleichzeitig jederzeit gut kontrollierbare Eigenlenkverhalten des Agila. Auf Wunsch ist außerdem ESP verfügbar.

Die elektrische Servounterstützung der Zahnstangenlenkung variiert abhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit. Das sportliche Lenkrad mit einem Durchmesser von 370 Millimetern ist ebenso ein Indiz für die fahraktive Auslegung der Lenkung wie die nur 3,2 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag. Der Wendekreis wurde im Vergleich zum Vorgänger von 10,0 Meter auf 9,6 Meter reduziert (Bordstein zu Bordstein). Serienmäßig verfügen alle Agila über ein ABS-System der neuen Generation mit integriertem Bremsassistenten, der den Bremsweg in Notsituationen verkürzt. Die Verzögerung übernehmen vorn innen belüftete Scheiben- und hinten Trommelbremsen.

Motoren und Getriebe

Zwei völlig neu entwickelte Benzinmotoren kommen im Agila zum Einsatz. Gemeinsam ist ihre Konstruktion mit Zylinderblock und -kopf aus Aluminium sowie zwei oben liegenden Nockenwellen. Basistriebwerk ist der ein Liter große Dreizylinder, er leistet 48 kW (65 PS). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h. Der 1,2-Liter-Vierzylinder tritt mit 63 kW (86 PS) an. Er sprintet in 12,3 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h (Werte mit Fünfganggetriebe). Diese Motorisierung ist optional auch mit einer Viergang-Automatik erhältlich. Sparmeister unter den Agila-Aggregaten ist der 1,3-Liter-Common-Rail-Turbodiesel. Das Multitalent bildet wie in Corsa und Astra eine besonders kostengünstige Antriebsalternative. Im Agila sind die 55 kW (75 PS) des 1.3 CDTI ecoFLEX gut für einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 13,9 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h. Der durchzugsstarke Selbstzünder mit einem Drehmoment-Maximum von 190 Nm muss nur selten zur Tankstelle: Im Durchschnitt benötigt er nur 4,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer, das entspricht 120 Gramm CO2 pro Kilometer. Als 1,0-Liter-Benziner erzielt der Opel Agila sogar nur 119 Gramm CO2 pro Kilometer. Sowohl der 1.0 als auch der 1.3 CDTI tragen folgerichtig das ecoFLEX-„Prädikat“ – Ausdruck dafür, dass beide zu den extra effizienten Antrieben gehören.

Opel Agila: Zahlen und Fakten

Stationen

  • Juli 2000: Marktstart in Deutschland der ersten Generation, wovon insgesamt 440.000 Einheiten verkauft werden
  • September 2007: Premiere des neuen Opel Agila zur IAA in Frankfurt
  • Frühjahr 2008: Verkaufsbeginn in Deutschland


Highlights

  • Fünf Türen, fünf vollwertige Sitzplätze
  • Stadtverkehrgerechte kompakte Länge (3,74 Meter)
  • Serienmäßig Servolenkung
  • Wahlweise zwei Benzinmotoren und ein Dieselaggregat
  • 1.0 (Benziner) und 1.3 CDTI (Diesel) mit ecoFLEX-„Prädikat“
  • Auf Wunsch mit Automatikgetriebe
  • Hauptabsatzmärkte: Deutschland, Italien, Frankreich, Niederlande, Großbritannien
  • Meistverkaufte Ausstattungsvariante seit Verkaufsbeginn in Deutschland: Edition
  • Meistverkaufte Motorvariante seit Verkaufsbeginn in Deutschland: 1.2

Preise, Technische Ausrüstung & Sonderausstattung

Opel Agila - Ausstattungen und Preise (PDF)