Opel OPC

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Neu: Corsa OPC „Nürburgring Edition“ und Insignia OPC „Unlimited“

  • Corsa OPC „Nürburgring Edition“ mit 210 PS und Hochleistungs-Fahrwerk
  • Insignia OPC „Unlimited“ mit bis zu 270 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • Ausblick: die dritte Generation des Astra OPC
  • OPC verkörpert seit 12 Jahren sportliches Potential und Technikkompetenz der Marke

Die betont sportliche Opel Modellsparte OPC verzeichnet zwei attraktive Neuzugänge. Im Segment sportlicher Kleinwagen bereichert ab sofort der 154 kW/210 PS starke, auf rund 500 Einheiten limitierte Corsa OPC „Nürburgring Edition“ das Angebot. Vom bekannten Corsa OPC unterscheidet er sich durch eine Leistungssteigerung von 192 auf 210 PS und einen Drehmomentzuwachs von 230 auf 250 Newtonmeter. Für zusätzliche Traktion und Fahrstabilität sorgen ein mechanisches Lamellen-Sperrdifferenzial, ein neu entwickeltes Sportfahrwerk von Bilstein und eine Hochleistungs-Bremsanlage von Brembo.

Schon die Standard-Fahrleistungswerte lassen erkennen, dass die OPC-Ingenieure erneut ein Dynamikpaket der Extraklasse geschnürt haben: Die 100-km/h-Marke durcheilt der Corsa OPC „Nürburgring Edition“ nach nur 6,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 km/h. Wie effizient sein Euro-5-ECOTEC-Triebwerk dabei zu Werke geht, unter­streichen die (kombinierten) MVEG-Normdaten für Kraftstoffverbrauch (7,6 l/100 km) und CO2-Emission (178 g CO2/km).

Im Performance-Segment der Mittelklasse steht der 239 kW/325 PS starke Insignia OPC nun auch in einer „Unlimited“-Version zur Wahl. Im Unterschied zum Basismodell entfällt hier die elektronische Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 250 km/h, das erzielbare Maximaltempo liegt je nach Karosserie- und Getriebevariante bei bis zu 270 km/h. Damit das Potenzial des derzeit schnellsten Serienmodells der Marke effizient und souverän genutzt wird, ist beim Erwerb eines solchen Fahrzeugs ein exklusives Opel Performance-Fahrtraining inbegriffen.

Wie es für alle Opel Performance-Modelle obligatorisch ist, mussten auch Corsa OPC „Nürburgring Edition“ und Insignia OPC „Unlimited“ zwecks Validierung der Dauer­belastbarkeit und zur Feinabstimmung von Fahrwerk und Antriebskomponenten ein spezifisches 10.000-Kilometer-Testprogramm unter härtesten Einsatzbedingungen auf der Nordschleife des Nürburgrings absolvieren. Der Beanspruchung für das Gesamtfahrzeug erreicht dabei Faktor 18, was einer Laufleistung von 180.000 Kilometern auf normalen Straßen entspricht.

Die Marke OPC: Performance und Leidenschaft seit 1999

Das Opel Performance Center (OPC), seit 1999 zuständig für die sportlichen Akzente im Opel-Modellprogramm, ist ein maßgebliches Element im Werteprofil der Marke. Es verkörpert hohe Emotionalität sowie Leidenschaft für akzentuiertes Design, hochkarätige Technik und außergewöhnliche Fahrdynamik.  Die Fahrzeuge mit dem Zusatz „OPC“ in der Modellbezeichnung positionieren sich als sportliche Speerspitzen der jeweiligen Baureihe und demonstrieren das hohe Potential und die Technikkompetenz der Marke.

Die OPC-Modelle etablierten sich im Lauf der Jahre nicht nur als leistungsstarke Marken­botschafter mit hohem Emotionsfaktor, sie sind auch kommerziell erfolgreich: Weltweit wurden von 1999 bis heute rund 60.000 Einheiten verkauft. Zahlenmäßig in Front liegt dabei bislang der Astra OPC (ca.  22.000 Einheiten, 1999-2000 und 2002-2010) vor dem Zafira OPC (ca. 15.600 Einheiten, 2001-2010), der als „schnellster Vans Europas“ eine neue, betont sportlich Nische innerhalb des Van-Segments definierte. Es folgt der Corsa OPC mit ca. 14.500 Einheiten (2007-2010).

Auch die OPC-Modelle in der leistungsstarken Mittelklasse trugen maßgeblich zum Verkaufserfolg bei. Mit über 3.000 Einheiten (2005-2008) legte der Vectra OPC den Grundstein. Darauf aufbauend verstärkte der 2009 vorgestellte Insignia OPC diesen Trend und wurde bereits in den ersten beiden Jahren (2009-2010) über 3.000 Mal verkauft.

Die wichtigsten Märkte waren Deutschland (ca. 33 Prozent), Großbritannien (ca. 28 Prozent) und die Schweiz (mit ca. 14 Prozent).

Sportives Flair: „OPC Line“ für Opel-Serienmodelle

Neben den betont leistungsorientierten Käufern von OPC-Modellen nutzen zahlreiche Kunden die Möglichkeit, ihr Opel-Serienmodell mit hochwertigem „OPC Line“-Zubehör sportlich zu individualisieren. Bei Neuwagenbestellungen kann dieses direkt ab Werk geordert werden. Bestandskunden haben die Möglichkeit, ihr Fahrzeug über einen Opel-Vertragspartner entsprechend nachrüsten zu lassen.

Das OPC Line-Programm offeriert Karosseriekomponenten, Leichtmetallräder sowie Interieurdetails wie Lenkräder und Schalthebel, die alle von Opel-Designern und
-Ingenieuren für das jeweilige Modell entwickelt und abgestimmt wurden. Die Artikel erfüllen höchste Ansprüche an Qualität und Passform und sind mit einer 24-Monate-Werksgarantie ausgestattet.

Populär und exklusiv: die OPC Performance Fahrtrainings

Äußerst beliebt bei ambitionierten Autofahrern – und langfristig ausgebucht – sind die exklusiven, seit Herbst 2006 laufenden OPC Performance Trainings. Teilnehmen können nicht nur Opel-Eigner oder Besitzer von OPC-Modellen, sondern Fahrer aller Marken.

Die Exklusivität der eintätigen Veranstaltung beginnt schon mit der Location. Denn der Ort des Geschehens ist das gewöhnlich streng abgeschirmte Opel-Testzentrum Dudenhofen, wo Prototypen und zukünftige Opel-Modelle der Serienreife entgegenfahren. Von einem professionellen Instruktorenteam unter der Leitung des ehemaligen Opel-Werkspiloten, Le Mans-Siegers und heutigen Markenbotschafters Joachim Winkelhock lernen die Teil­nehmer, die Dynamik der OPC-Modelle kontrolliert und sicher einzusetzen. Vorrangiges Ausbildungsziel: maximaler Fahrspaß durch maximale Fahrzeugbeherrschung.

Highlight: das Rennfahrer-Casting „OPC Race Camp“

Das Konzept Performance Fahrtraining diente auch als Grundidee und Grundausbildung für „OPC Race Camp“. Das neuartige, von Opel entwickelte Motorsportformat zeichnet sich durch mehrere Innovationen aus: Als Bewerber werden ausschließlich talentierte Normalfahrer zugelassen, die Selektion und verschiedenen Ausbildungsstufen finden im populären Casting-Ausscheidungsmodus statt – und den Siegern winkt ein Opel-Werkseinsatz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Der Publikumszuspruch und das Medienecho auf die ersten beiden Staffeln (2008, 2010) waren enorm. Über 22.000 Rennfahreraspiranten bewarben sich für die Zweitauflage, 750 von ihnen schafften es in die Vorauswahl, die besten Acht erreichten schließlich nach zwölf Castingstufen ihr großes Ziel: Auf zwei über 300 PS starken Renn-Astra waren sie beim Langstreckenklassiker in der „grünen Hölle“ nicht nur dabei, sondern mittendrin. Das hohe Niveau und die Qualität des Ausbildungskonzepts schlug sich im Endergebnis deutlich nieder. In einem Teilnehmerfeld mit knapp zweihundert Fahrzeugen, Rad an Rad mit Profis und Rennlegenden wie Hans-Joachim Stuck, belegten die Race Camp-Rookies die Plätze zwei und drei in ihrer Klasse und die Positionen 19 und 22 im Gesamtklassement.

OPC-Großprojekt: die dritte Generation des Astra OPC

Das nächste OPC-Projekt wird von Enthusiasten und Freunden der Marke bereits ungeduldig erwartet. Auf dem Plan der OPC-Entwickler steht die dritte Generation des Astra OPC. Als Topmodell der Astra-Baureihe wird der kommende Astra OPC ein neues Kapitel im Segment der kompakten Sportler aufschlagen. Einen Vorgeschmack auf schwungvolle Linien, skulpturale Oberflächen und kraftvollen Auftritt gab Opel auf dem Pariser Automobilsalon 2010 mit der Studie Astra GTC Paris. Auch der Antrieb des dynamischen Dreitürers, ein Hightech-Turbomotor mit Benzindirekteinspritzung, gab bereits einen Ausblick auf das enorme Fahrdynamik- und Leistungspotential des künftigen Astra OPC.

OPC-Meilensteine

1997: Gründung Opel Performance Center (OPC)

1999: Markteinführung 1. Generation Astra OPC (2,0-l-Saugmotorer, 118 kW/160 PS) – die auf 3.000 Einheiten limitierte Auflage ist innerhalb von vier Monaten ausverkauft.

2001: Markteinführung 1. Generation Zafira OPC (2,0-l-Turbomotor, 147 kW/200 PS) – rund 12.000 verkaufte Einheiten bis zur Modellpflege im Jahr 2005.

2002: Markteinführung 2. Generation Astra OPC (2,0-l-Turbomotor, 147 kW/200 PS) – lieferbar als Dreitürer und Caravan.

2004: Verkaufsstart OPC Line-Programm.

2005: Markteinführung aktueller Astra OPC (2,0-l-Turbomotor, 177 kW/240 PS); Markteinführung 2. Generation Zafira OPC (2,0-l-Turbomotor, 177 kW/240 PS); Markteinführung Vectra OPC (2,8-l-V6-Turbomotor, 188 kW/255 PS) – lieferbar als Limousine und Caravan.

2006: Markteinführung Meriva OPC (1,6-l-Turbomotor, 132 kW/180 PS) (nicht in Belgien und Luxemburg angeboten); 2,8-l-V6-Turbomotor mit 206 kW/280 PS für Vectra OPC.

2007: Markteinführung Corsa OPC (1,6-lTurbomotor, 141 kW/192 PS); optionales Sechsgang-Automatikgetriebe für Vectra OPC.

2008: Sondermodell Astra OPC „Nürburgring Edition“ in limitierter Auflage (nicht in Belgien und Luxemburg angeboten).

2009: Markteinführung Insignia OPC – lieferbar als 4-/5-türige Limousine und Sports Tourer mit dem stärksten Opel-Serienmotor aller Zeiten (239 kW/325 PS).

2010: Finale der zweiten Staffel des Opel-Rennfahrercastings „OPC Race Camp“: Platz 2 und 3 in ihrer Klasse (SP3T) respektive 19 und 22 im Gesamtklassement (196 Fahrzeuge) für die beiden eingesetzten Renn-Astra beim 24-h-Rennen auf dem Nürburgring.

Opel Insignia OPC

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