Opel Ampera

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13.09.2011

Ampera: Revolutionäres Elektroauto vor dem Marktstart

  • Grenzenlos: alle Vorzüge des elektrischen Antriebs ohne Reichweitenbeschränkung
  • Umweltfreundlich: 40 bis 80 Kilometer rein elektrischer Antrieb ohne Emissionen
  • Effizient:  27 g/km CO2-Ausstoß im gemischten Fahrbetrieb
  • Kraftvoll: Elektromotor mit 150 PS liefert 370 Newtonmeter Drehmoment
  • Einfaches Aufladen: Keine spezielle Ladevorrichtung nötig
  • Stilvoll und alltagstauglich: eleganter, futuristischer Look, vier Sitze, fünf Türen

Mit dem neuen Ampera, der auf der IAA in Frankfurt (15. bis 25. September) Deutschland­premiere als Serienfahrzeug hat, öffnet Opel ein neues Kapitel in der Geschichte der Mobilität: Der revolutionäre, elegant gestylte und gleichzeitig voll alltagstaugliche Ampera ist Europas erstes Elektroauto für grenzenlose Mobilität. Bereits vor dem Marktstart hat der Ampera für sein innovatives Antriebskonzept von Experten wie Publikum mehr als ein Dutzend Auszeichnungen erhalten. Die ersten Fahrzeuge aus der Serienproduktion gehen noch vor Jahresende in den Handel.

Die Vorderräder des Ampera werden permanent elektrisch angetrieben. Eine eigens für das Elektroauto entwickelte 16-kWh-Lithium-Ionen-Batterie versorgt den 111 kW/150 PS starken Elektromotor mit Energie. Je nach Fahrweise, Streckenprofil und Außentemperatur lassen sich bei vollständig aufgeladener Batterie Distanzen zwischen 40 und 80 Kilometer rein batteriebetrieben und emissionsfrei zurücklegen. Gemäß der offiziellen Regelung R (EC) 715/2007 zur Ermittlung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen benötigt der Ampera 1,2 Liter Benzin auf 100 Kilometer und emittiert  27 Gramm CO2 pro Kilometer. Um das Elektroauto noch nachhaltiger betreiben zu können, hat Opel vor Kurzem mit zertifizierten Ökostromanbietern eine Kooperation vereinbart. So wird Ampera-Kunden eine lückenlose Kette der Nachhaltigkeit von der Stromgewinnung bis zur Antriebsbatterie des Ampera geboten; zugleich profitieren sie von günstigeren Stromtarifen.

Auf der Straße überzeugt das elektrische Voltec-Antriebssystem des Ampera mit souveräner Leistung und beeindruckendem Temperament. Die unmittelbar anliegenden 370 Newtonmeter Drehmoment des Elektroantriebs beschleunigen den Ampera in rund neun Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 161 km/h begrenzt. Ein einzigartiges Fahrerlebnis bietet der Ampera im Batteriebetrieb. Die Limousine besticht durch nahezu lautloses Dahingleiten und behält selbst unter Einsatz des Benziners zur Reichweitenverlängerung ihre geräusch- und vibrationsarme Charakteristik bei.

Dank der verlängerten Reichweite genießen Ampera-Fahrer alle Vorzüge der Umwelt und Ressourcen schonenden Mobilität, die ein elektrisch betriebenes Fahrzeug bietet – ohne die Sorge, mit entladener Batterie liegen zu bleiben.

Unabhängige Studien belegen, dass die emissionsfreie Reichweite des Ampera im reinen Batteriebetrieb die täglichen Fahrstrecken von rund 80 Prozent der europäischen Auto­fahrer abdeckt. Mit der Reichweitenverlängerung, bei der ein Benzinmotor über einen Generator den Elektromotor während der Fahrt mit Energie versorgt, kann der Ampera Entfernungen von mehr als 500 Kilometern zurücklegen. Der Übergang vom reinen Batteriebetrieb zum generatorunterstützten elektrischen Antrieb erfolgt nahtlos immer dann, wenn der Ladezustand der Batterie das Minimum erreicht hat.

Auch beim Platzangebot überzeugt der Ampera als voll alltagstaugliches Auto. Das Karosseriekonzept eines Fünftürers bietet Platz und Komfort für vier erwachsene Personen samt Gepäck. Die variable Kofferraumkapazität lässt sich durch Umklappen der Rücksitz­lehnen von 310 auf bis zu 1.005 Liter erweitern. Möglich macht das die platzsparend untergebrachte Batterie.

Verkaufsstart Ende 2011

Die unverbindliche Preisempfehlung für das Basis-modell beträgt in Europa einheitlich 42.900 €. Darüber hinaus wird es Ausstattungs-varianten geben, die sich marktspezifisch unterscheiden. Der Preis für das Volumenmodell mit einer reicheren Grundausstattung beträgt 44.500 €. Im Gegensatz zu anderen Herstellern vermeidet Opel Irritationen der Verbraucher, weil immer der Gesamtpreis für Fahrzeug und Batterie genannt wird. Opel geht von einem Absatz von 8.000 bis 10.000 Einheiten im ersten kompletten Verkaufsjahr 2012 aus.

Die Aufwendungen für Service und Wartung entsprechen denen anderer Opel-Modelle: Jährlich oder alle 30.000 Kilometer ist eine kleine Inspektion fällig, alle zwei Jahre oder 60.000 Kilometer eine große. Dabei liegen die Kosten dafür beim Ampera sogar rund 15 bis 20 Prozent unter denen der meisten Mittelklasseautos, was vor allem am praktisch wartungsfreien Voltec-Elektroantriebssystem sowie dem wartungsarmen Range-Extender-Benzinmotor liegt.

„Im Gegensatz zu bisherigen Elektrofahrzeugen vereint der Ampera alle Eigenschaften, die unsere Kunden von einem voll alltagstauglichen Auto erwarten“, sagt Alain Visser, Vorstand für Verkauf, Marketing und Aftersales bei Opel. „Der Ampera bietet ein revolutionäres elektrisches Antriebssystem, zukunftsweisendes Design, ein exzellentes Sicherheitskonzept und innovative Bedienfunktionen – alles zusammen kombiniert mit einer herausragenden Fahrdynamik. Zudem ist das Auto eine Markenkampagne auf Rädern, weil es Visionen in Realität verwandelt – und damit die Philosophie und Werte der Marke Opel auf fortschrittlichste Art interpretiert. Der Ampera steht für das positive und kreative Denken im Unternehmen, mit dem wir die Herausforderungen der Zukunft annehmen.“

Revolutionäres elektrisches Voltec-Antriebskonzept

Unter der Karosserie steckt neben dem Benziner zur Reichweitenverlängerung das Herz des Ampera: das elektrische Voltec-Antriebssystem. Es besteht aus einem Haupt-Elektromotor, einem zweiten Elektromotor/Generator sowie einem Planetengetriebe. Für einen optimalen Wirkungsgrad kommen bei hohen Geschwindigkeiten beide Elektro­motoren zum Einsatz. Auf diese Weise kann der elektrische Hauptantriebsmotor mit geringerer Drehzahl im effizienten Bereich arbeiten. Im Gegensatz zu konventionellen Antriebssystemen gibt es im Ampera kein Getriebe mit gestuften Gängen.

Der Modus zur Verlängerung der Reichweite aktiviert sich immer dann, wenn der Lade­zustand der Batterie ein definiertes Minimum erreicht hat. Dann startet der 63 kW/86 PS starke 1,4-Liter-Benzinmotor automatisch und treibt den Generator zur Stromversorgung des Elektromotors an.

Dem Fahrer stehen vier Fahrmodi – Normal, Sport, Berg und Hold - zur Verfügung, um das Fahrverhalten des Ampera auf bestimmte Fahrsituationen einzustellen. Opel geht davon aus, dass rund 90 Prozent der täglichen Fahrstrecken im Normal- und Sportmodus zurück­gelegt werden. Im Sportmodus ändert sich das Ansprechverhalten des Gaspedals, der Drehmoment-Einsatz ist spontaner. Der Bergmodus sorgt dafür, dass auf schneller gefahrenen, längeren Gebirgsstrecken ausreichend Leistung abrufbar ist. Im Hold-Modus schaltet sich der Generator sofort ein und hält die Batterie auf ihrem aktuellen Lade­zustand. In der Stadt oder einer Umweltzone kann so die eingesparte Batterieladung für rein elektrisches Fahren ohne Emissionen genutzt werden.

Das innovative Kombi-Bremssystem des Ampera nutzt das Potenzial zur Energie­rückgewinnung durch „Brake Blending“ optimal aus: Der Elektromotor lädt die Batterie im Schiebebetrieb und bei leichtem Bremsen per Rekuperation, während sich bei stärkerem Bremsen nahtlos und für den Fahrer nicht spürbar die Scheibenbremsen zuschalten.

Aufladung der flüssigtemperierten Batterie in rund vier Stunden

Die speziell für den Ampera entwickelte T-förmige, 198 Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Batterie mit einem Speichervermögen von 16 kWh besteht aus insgesamt 288 Zellen. Sie ist platzsparend und schwerpunktgünstig in einem Mitteltunnel im Unterboden unter­gebracht und durch Stahlschienen optimal crashgeschützt. Als Besonderheit kann die flüssigkeitsbasierte Temperaturregelung den Ampera-Akku je nach klimatischen Bedingungen heizen oder kühlen. Bei der Entwicklung der Batterieeinheit spielte der Opel-Forschungsstandort für alternative Antriebe in Mainz-Kastel eine Schlüsselrolle.

Der Ampera lässt sich einfach aufladen. Über eine 230-Volt-Steckdose mit angemessener Leistungsstärke ist die Batterie in rund vier Stunden wieder gefüllt. Bei niedrigerer Leistungsstärke verlängert sich die Ladezeit. Zudem lässt sich der Ladevorgang so programmieren, dass Strom außerhalb der Spitzenzeiten – beispielsweise nachts – zum Laden genutzt werden kann. Zum Ampera-Lieferumfang gehört ein sechs Meter langes Stromkabel samt Trommel, das gut erreichbar im Kofferraum verstaut ist, sowie ein Adapter für den jeweiligen Stromanschluss in den europäischen Ländern.

Fahrwerk und passive Sicherheit auf höchstem Niveau

Der Ampera fährt sich wie eine sportliche Limousine. Entwickelt von Opel-Ingenieuren in Rüsselsheim, wird das Fahrwerk höchsten Ansprüchen gerecht. Die Vorderradaufhängung besteht aus McPherson-Federbeinen mit Aluminium-Querlenkern und Hydrobuchsen. Die Verbundlenkerhinterachse ist kompakter und leichter als eine Mehrlenkerachse und besticht durch hervorragende Fahrstabilität sowie hohen Komfort. Die elektrische Servo­lenkung mit variabler Unterstützung besteht aus hochwertigen ZF-Komponenten.

Die Karosseriestruktur des Ampera bietet höchst möglichen Schutz dank ihrer hohen Widerstandsfähigkeit und Steifigkeit. In die Entwicklung flossen die Erkenntnisse aus über 50 Crashtests ein, darunter Front-, Seiten- und Heck-Aufprall mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Winkeln sowie zusätzlich Überschlagsversuche. Zudem gehört ein Rückhaltesystem mit acht Airbags zur Serienausstattung des Ampera.

Die Lithium-Ionen-Batterie musste sich ebenfalls strengen Sicherheitstests unterziehen. Dazu zählten insbesondere die Überprüfung der Wasserdichtigkeit bei Nässe und überfluteten Straßen. Im Notfall kann das Batteriesystem von Rettungskräften problemlos abgekoppelt werden.

Außen und Innen: Design, das elektrisiert

Mit dem Ampera erreicht die preisgekrönte Formensprache von Opel – skulpturhaftes Design und deutsche Ingenieurskunst – das Segment der Elektrofahrzeuge. Perfekt abgestimmte Proportionen in Kombination mit einer kraftvollen Anmutung und breiter Spur lassen den Ampera dynamisch und futuristisch wirken.

Front- und Heckpartie gestalteten die Designer besonders signifikant. Auffällig sind die in Form eines Bumerangs gestalteten Scheinwerfergehäuse – ein neues Element der Designsprache von Opel. Sie machen den Ampera ebenso unverwechselbar wie der trapezförmige Kühlergrill mit dem markanten Opel-Blitz. Jedes noch so kleine Detail ist auf Effizienz hin optimiert.

Der Ampera ist nicht nur ein echter Hingucker, sein außergewöhnliches Design sorgt auch für eine exzellente Aerodynamik mit einem besonders geringen Luftwiderstand. Dadurch vergrößert sich die rein elektrische Reichweite und der Verbrauch im Range-Extender-Betrieb sinkt.

Driver Information Center (DIC) statt Rundinstrumente

Das Interieur des Ampera spiegelt das bahnbrechende Antriebskonzept dieses Elektro­fahrzeugs wider. Zwei interaktive, hoch auflösende Farbmonitore betonen den heraus­gehobenen Status dieses Autos innerhalb der Opel-Produktfamilie. Statt der üblichen Rundinstrumente erleichtert das Driver Information Center (DIC) mit einem konfigurier­baren Farbdisplay die Bedienung des Ampera.

Eine Fahreffizienz-Anzeige neben dem Tachometer im DIC informiert den Fahrer mittels eines sich drehenden Balls über die Fahrweise: Der Ampera ist immer dann besonders sparsam unterwegs, wenn sich der Ball im Zentrum der Grafik befindet. Je nach Geschwindigkeit und Stärke der Beschleunigung beziehungsweise Verzögerung verfärbt sich der Ball und bewegt sich innerhalb der Fahreffizienz-Anzeige nach oben oder unten.

Zusätzlich zur serienmäßigen elektronischen Klimaanlage sowie dem Radio mit Lenkrad­fernbedienung ist für den Ampera optional ein Premium-Audiosystem von Bose® in Kombination mit einem modernen Navigationssystem bestellbar.

Für zusätzlichen Komfort sorgt das serienmäßige elektrische Heiz- und Klimatisierungs­system einschließlich heizbarer Frontsitze. Die drei Einstellungsmodi der Klimaanlage – Lüftung, Eco und Komfort – haben unterschiedlich großen Einfluss auf die Reichweite im Batteriebetrieb beziehungsweise den Kraftstoffverbrauch.

Der Ampera wird im General-Motors-Werk Hamtramck in Detroit gefertigt. Produktions­stätte des Batteriesystems ist das GM-eigene Werk in Brownstown bei Detroit, die erste Anlage ihrer Art eines führenden Automobilherstellers in den USA.

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