Opel Meriva Concept

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April 2010

Der neue Opel Meriva öffnet die Türen zu ergonomischer Flexibilität

  • Flexibilität trifft auf Ergonomie: Meriva baut Führungsposition mit Innovationen aus
  • Coolness trifft auf Funktion: Hinten angeschlagene FlexDoors vereinfachen Zustieg
  • Eleganz trifft auf Effizienz: Ausdrucksstarkes Design und moderne Technologie

Hamburg/Wien.  Innovativ, flexibel und stylish: Die zweite Generation des Opel Meriva, die im Juni auf den Markt gekommen ist, besticht durch elegantes Design und eine Vielzahl innovativer Eigenschaften – alle mit dem Ziel entwickelt, den vorhandenen Raum noch flexibler nutzen zu können. Der neue Kompaktvan wird so zu einem Champion ergonomischer Konstruktion.

Mit der ersten Generation des Meriva schuf Opel 2003 das neue Fahrzeugsegment der kleinen, erschwinglichen Vans. Dank seines revolutionären FlexSpace-Sitzkonzepts im Fond, der hohen Sitzposition und des geräumigen Innenraums entwickelte er sich zum dauerhaften Markführer seiner Klasse, sowohl was die Absatzzahlen – mehr als eine Million Mal wurde er verkauft – als auch was die hohe Qualität angeht. Der deutsche TÜV bescheinigte dem Meriva 2007 die niedrigste Mängelrate unter 113 verschiedenen überprüften Modellen.

Die zweite Meriva-Generation – designt und entwickelt in Rüsselsheim – ruht sich nicht auf den Lorbeeren aus, sondern gibt ein klares Statement ab: Mit seinen dynamischen Proportionen bringt der neue Meriva Eleganz in die Klasse der kleinen Monocabs. In der ausdrucksstarken Formgebung findet die neue Designsprache von Opel ihre Fortführung. Darüber hinaus hebt er die Innenraum-Flexibilität in Sachen Funktionalität, Ergonomie und Wertigkeit auf ein neues Niveau.

Als erster Volumenhersteller führt Opel mit den FlexDoors ein innovatives System mit hinten angeschlagenen Fondtüren ein, das den Ein- und Ausstieg erheblich erleichtert. Da in einem Fahrzeug wie dem Meriva die Rücksitze häufiger genutzt werden als in anderen Autos, ist hier das neue Türkonzept von besonderem Nutzen. Dazu kommt optional der in den Heckstoßfänger integrierte FlexFix-Fahrradträger. Er ist nicht nur einfach zu handhaben, sondern zugleich besonders rückenfreundlich.

Bahnbrechende Neuerungen auch im Innenraum: Mit hochwertigem Styling, einer nie dagewesenen Vielseitigkeit und klassenbester Wohlfühlatmosphäre setzt der neue Meriva Standards. Qualitätsmerkmale sind das verbesserte FlexSpace-Sitzsystem im Fond, das FlexRail-Ablagekonzept, das auf revolutionäre Weise in der individuell anpassbaren Mittelkonsole mehr Stauraum bietet, sowie Vordersitze mit dem größten Einstellbereich im Segment und der zertifizierte, rückenschonende Ergonomiesitze vorne.

In ihrer Summe haben vier besonders ergonomische Elemente des neuen Meriva den Zusammenschluss unabhängiger Rückenexperten und -therapeuten in Deutschland von ihrer besonderen Rückenfreundlichkeit überzeugt. Für FlexDoors, FlexSpace und FlexFix sowie die optionalen, vielfach einstellbaren Ergonomiesitze erhielt der Meriva eine ganzheitliche AGR-Zertifizierung der Aktion Gesunder Rücken e.V. Der Meriva ist das erste Auto weltweit, das Gesundheitsexperten aufgrund so zahlreicher Merkmale empfehlen.

FlexDoors öffnen eine neue Ära des Innenraumzugangs

Mit den einzigartigen, hinten angeschlagenen Fondtüren eröffnet der Meriva eine neue Dimension im Zugang zur zweiten Sitzreihe. Bei den FlexDoors handelt es sich um vollwertige Türen, die sich unabhängig von den vorderen Türen öffnen lassen. Möglich wird dies durch die stabile, robuste B‑Säule, die zugleich Karosseriesteifigkeit und passive Sicherheit begünstigt.

Die FlexDoors machen das Ein- und Aussteigen in den Fond selbst in engen Parklücken besonders einfach, ohne umständliches Drehen des Körpers oder Rutschen. Stabile Haltegriffe an den B‑Säulen leisten dabei intuitive Hilfe. Der Öffnungswinkel aller vier Türen beträgt 84 Grad – und ist damit deutlich größer als die bei konventionellen Türen üblichen 67 Grad. Beim Öffnen rasten die Türen in vier Stufen ein.

Insbesondere für Eltern sind die FlexDoors äußerst praktisch: Sie können sich einfacher in den Innenraum lehnen und ihre Kinder wesentlich bequemer anschnallen. Sind beide Türen einer Seite gleichzeitig geöffnet, entsteht dadurch eine Sicherheitszone, in der keine Tür Eltern und Kinder beim Aussteigen räumlich trennt. So haben die Erwachsenen die Kleinen – beispielsweise beim Verlassen des Autos – immer im Blick. Für Fahrer und Beifahrer ist es zudem wesentlich bequemer, die Fondtür zu öffnen und Alltagsutensilien wie Jacke, Aktentasche oder Regenschirm auf den Rücksitz zu legen. Zudem verleihen die FlexDoors dem gesamten Prozess das gewisse Etwas: Das Auto zu betreten oder zu verlassen geschieht nicht nur auf ganz natürliche Weise, es wirkt auch cool und elegant.

Als echte technische Neuerung befand sich das FlexDoor-Konzept bereits seit 2005 in der Entwicklung, um höchste Qualität, Funktionalität, Ergonomie sowie Sicherheit zu garantieren. Zum Schutz der Passagiere versahen die Opel-Ingenieure die Türen mit einem patentierten automatischen Schließsystem. Das ausfallsichere, mechatronische System hält die Türen während der Fahrt stets sicher verriegelt.

Innenraum-Flexibilität in neuen Dimensionen

In allen Bereichen des neuen Meriva spielt das Plus an Flexibilität eine entscheidende Rolle. Das innovative FlexSpace-Sitzsystem der ersten Meriva-Generation für die Rücksitze wurde weiterentwickelt und verbessert: Das Verschieben oder Umlegen von Sitzen erfolgt nun mit weniger Handgriffen noch intuitiver und einfacher. Durch das seitliche Zurückschieben der Sitze Richtung Kabinenmitte entsteht für zwei hinten Mitreisende Lounge-Atmosphäre mit mehr Beinfreiheit. Ebenso können die äußeren Sitze nach vorne geschoben werden, so dass sich das Gepäckabteil vergrößert. Ein mit einer Hand leicht bedienbares Gurtsystem ermöglicht es, die Sitze umzuklappen und das Ladevolumen auf bis zu 1.500 Liter zu erhöhen. Dank zusätzlicher Gurte ist das Umklappen sowohl vom Innen- als auch vom Laderaum aus möglich. Zudem sitzen die Fondpassagiere beim FlexSpace-Sitzsystem höher als Fahrer und Beifahrer. Diese Sitzposition lässt Kino-Feeling aufkommen und ermöglicht eine gute Sicht nach außen.

Im gesamten Interieur gibt es nun deutlich mehr Stauraum. Die Ingenieure und Designer kreierten insgesamt 32 Ablagen für all die Dinge, die üblicherweise mitgeführt werden. Das revolutionäre FlexRail-Ablagesystem besteht aus austauschbaren Modulen, die auf Aluminiumschienen zwischen den Vordersitzen platziert und verschoben werden können – nicht nur mit dem Armlehnenmodul ein weiterer Pluspunkt für die ergonomischen Qualitäten des neuen Meriva. Die hohe Position des Schalthebels und die serienmäßige elektrische Handbremse machen FlexRail erst möglich – und tragen gleichermaßen zu Komfort und Fahrspaß bei.

Die neu entwickelten, großzügig ausgeformten Vordersitze ähneln denen aus Astra und Insignia und bieten in dieser Klasse führende Einstellmöglichkeiten – 240 Millimeter in der Länge und 65 Millimeter in der Höhe. Sie bieten damit Passagieren jeglicher Statur die optimale Sitzposition. Des Weiteren lässt sich der neue Meriva optional mit den vielfach einstellbaren, AGR-zertifizierten Ergonomiesitzen ausstatten. Sie verfügen über justierbare Sitzflächenneigung, Lordosenstütze, ausziehbare Oberschenkelauflage und vierfach verstellbare aktive Kopfstützen.

Monocab-Interpretation des neuen Opel-Designs

Opel setzt beim Meriva die neue, ausdrucksstarke Designsprache fort – skulpturhafte Formgebung in Verbindung mit deutscher Ingenieurspräzision – und legt den Fokus, wie schon bei Insignia und Astra, auf dynamische Eleganz und Qualität.

Die heruntergezogene Dachlinie und die charakteristische sichelförmige Sicke in der Seitengrafik in Kombination mit der wellenförmigen Linie an den hinteren Seitenfenstern unterstreichen den frischen, markanten Charakter des neuen Meriva. Zugleich verbessert diese Ausformung den Blick aus dem Fenster, insbesondere für Kinder.

Die geschwungene, komplett umlaufende und nun tiefer liegende und weiter nach vorn gezogene Armaturentafel unterstützt im Innenraum das Gefühl von großzügigem Platzangebot. Die nach vorne geneigte Mittelkonsole unterstreicht diese Wirkung und verstärkt die skulpturale Eleganz. Der Innenraum lässt sich in sechs verschiedenen Farb- und Ausstattungskombinationen gestalten. Dies ist das größte Auswahlspektrum, das Opel je für ein einzelnes Modell angeboten hat.

Effiziente Antriebspalette

Mit 4.288 Millimetern weist der neue Meriva einen gegenüber der ersten Generation um 15 Millimeter gewachsenen Radstand auf. Die Spur an der Vorderachse ist 39 Millimeter, an der Hinterachse 45 Millimeter breiter – positiv für Handling und Fahrkomfort. Vorder- und Hinterachse sind vom Zafira abgeleitet und führen den neuen kleinen Monocab so an die Standards der Kompaktklasse heran. Die elektrohydraulische Servolenkung ersetzt das bisherige rein elektrische System. Als serienmäßige aktive Sicherheitsmerkmale verfügt der neue Meriva über Scheibenbremsen rundum, elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) sowie Traktionskontrolle (TC).

Die Motorenpalette des neuen Meriva ist auf Effizienz und Leistung ausgelegt. Die Opel-Strategie des Downsizing in Verbindung mit turbogeladenen Motoren kommt hier konsequent zur Anwendung. Das Ergebnis sind gute Fahrleistungen bei geringem Praxisverbrauch. Die Leistungsspanne reicht von 55 kW/75 PS bis 103 kW/140 PS. Alle Aggregate erfüllen die strenge Euro-5-Abgasnorm.

Bei den Benzinern stehen drei Varianten des neuen 1,4-Liter-Vierventilers zur Wahl:

  • Variable Ventilsteuerung für verbesserte Luftzufuhr ist ein Merkmal des Einstiegsmotors mit 74 kW/100 PS, dem einzigen nicht aufgeladenen Motor der Reihe.
  • Der brandneue 1,4‑Liter-Turbo mit 88 kW/120 PS und 175 Nm maximalem Drehmoment hat im Meriva Weltpremiere. Er ersetzt den 1,6-Liter-Sauger mit 77 kW/105 PS und reduziert trotz 15 Prozent mehr Leistung CO2-Ausstoß und Kraftstoffverbrauch um 10 Prozent.
  • Der 1.4 Turbo mit 103 kW/140 PS ist das stärkste Meriva-Triebwerk. Er liefert 200 Nm maximales Drehmoment und kommt mit manuellem Sechsgang-Getriebe. Verglichen mit dem 1,8-Liter-Vorgängermotor bietet er 12 Prozent mehr Leistung und 10 Prozent weniger CO2-Emissionen.

Bei den Dieselmotoren stehen zwei Varianten parat:

  • Das Angebot beginnt mit einem 55 kW/75 PS starken 1.3 CDTI mit „Closed Loop“-Technologie. Der geschlossene Regelkreis optimiert die Verbrennung und verringert so den Verbrauch. Opel wendet als erster Hersteller ein solches System in dieser kleinen Hubraumklasse an. Mit diesem Motor benötigt der Meriva nur 4,9 Liter Diesel auf 100 Kilometer, was einem CO2-Wert von 129 Gramm pro Kilometer entspricht.
  • Darüber hinaus gibt es einen 1.7 CDTI mit 74 kW/100 PS und 260 Nm Drehmoment. Er überträgt seine Kraft optional zum ersten Mal im Meriva via Sechsstufen-Automatik.

Später im Jahr 2010 folgen drei weitere Diesel-Aggregate: Den Meriva ecoFLEX mit dem geringsten CO2-Ausstoß treibt ein 70 kW/95 PS starker 1.3 CDTI an. Daneben wird es zwei neue Varianten des 1.7 CDTI geben, eine mit 81 kW/110 PS und eine mit 96 kW/130 PS. Beide 1,7-Liter sind mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert.

Der neue Champion bei Flexibilität und Ergonomie

„Mit den Sitzkonzepten Flex7 im Zafira und FlexSpace im Meriva haben wir eine neue Art voll integrierter On-Board-Flexibilität erfunden, die zusammen deutlich ergonomischer ist als alle vorherigen Systeme“, erklärt Alain Visser, Vice President Sales, Marketing und Aftersales bei Opel.

„Mit dem neuen Meriva wollten wir einen Ergonomie-Champion und neuen Flexibilitäts-Meister entwickeln. Kein anderes Auto bietet so viele innovative und durchdachte Ausstattungsmerkmale, umsorgt seinen Insassen mehr und macht das Leben um so vieles leichter. Obgleich wir den Meriva als Vertreter der Klasse kleiner Monocabs betrachten, haben wir ihm das Design, die Qualität und zahlreiche Merkmale höherer Fahrzeugsegmente mitgegeben. Und darauf sind wir stolz.“

Der neue Meriva läuft im spanischen Saragossa vom Band.