Opel Astra GTC

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09. November 2011

Der neue Opel Astra GTC - scharfes Design und Dynamik pur

  • Atemberaubend: Kompaktcoupé mit dynamischen Linien und athletischen Proportionen
  • Exklusiv: Hightech-Fahrwerk mit HiPerStrut-Vorderachse für alle Astra GTC
  • Alltagstauglich: geräumiger Fünfsitzer vollgepackt mit Innovationen

Wien.  Mit seinen klaren Lichtkanten, schwungvollen Linien und athletischen Proportionen weckt der neue Opel Astra GTC Emotionen. Dabei beeindruckt das sportliche Kompaktcoupé nicht nur optisch, auch die fahrdynamischen Qualitäten sind durch die HiPerStrut-Vorderachse (High Performance Strut = Hochleistungs-Federbein) außergewöhnlich. Die im Astra GTC bei allen Motorisierungen serienmäßige Premium-Komponente ist die ideale Ergänzung zur patentierten Verbundlenker-Hinterachse mit Watt-Gestänge. Zu den weiteren Innovationen im neuen Astra GTC gehören neue Fahrerassistenz-Systeme auf Basis der zweiten Generation der Opel Frontkamera und das weiter entwickelte Adaptive Sicherheitslichtsystem AFL+ der neuesten Generation.

Im Gegensatz zu vielen anderen Coupés, die lediglich eine Variante ihrer fünftürigen Fließheck-Pendants darstellen, ist der Astra GTC ein eigenständiges Modell innerhalb der Opel-Produktfamilie. Bis auf die Gehäuse der Rückspiegel und die Antenne entspricht nicht ein Karosserieteil dem eines anderen Astra-Modells. Diese Sonderstellung setzt sich bis hin zu den Rädern fort: Sechs der sieben verfügbaren Felgendesigns von 17 bis 20 Zoll sind dem GTC vorbehalten.

Ebenfalls exklusiv innerhalb der Astra-Familie dem neuen Astra GTC vorbehalten ist die Panorama-Frontscheibe. Für die innovative Wunschausstattung, die ihr Seriendebüt 2006 im Astra GTC-Vorgängermodell feierte, konnten die Opel-Ingenieure im Zuge der Entwicklung insgesamt 11 Patente anmelden. Die große Frontscheibe, die bis zur Mitte des Fahrzeugdaches reicht, bietet ein Raum-, Seh- und Fahrerlebnis der besonderen Art. Im Gegensatz zu üblichen Glasdachlösungen beeinträchtigt hier kein Querholm die Sicht, weshalb Pilot und Co-Pilot sowie die Passagiere im Fond einen ungehinderten Ausblick genießen, ähnlich wie aus der Kanzel eines Sportflugzeugs.

Maximale Emotion per Linien-Konzentration

„Mit dem Astra GTC führen wir die Opel-Formensprache und deren Credo ‘Skulpturhaftes Design mit deutscher Ingenieurskunst‘ fort. Hier kommt unsere Leidenschaft für das Automobil zum Ausdruck“, schwärmt Opel-Designchef Mark Adams. „Dabei galt es, Emotion und Funktion unter einen Hut zu bringen. Deshalb ist aus dem Astra GTC bei aller Begeisterung ein durchdachter und durchaus erschwinglicher Traumwagen geworden.“

Bei der Seitenansicht hieß das Ziel der Designer: Maximierung des optischen Effekts durch Minimierung der Charakterlinien. Tatsächlich sind es nur drei Lichtkanten, die Spannung erzeugen und die Silhouette definieren. Zum einen die Opel-typische Sichel, die sich fein akzentuiert in einem sanften Bogen aus halber Türhöhe bis knapp über den Schweller nach hinten durchzieht. Die zweite markante Seitenlinie umfasst schwungvoll den Türgriff, um sich dann nach hinten durchzustrecken. Die dritte, glänzend schwarze Linie schließlich zeichnet zunächst die sportliche Dachlinie nach. Danach deutet sie innerhalb des schräg nach unten verlaufenden Fensterrahmens direkt auf den integrierten Dachspoiler.

Prägendes Merkmal der klaren Frontansicht mit der Opel-typischen Bügelfalte auf der Motorhaube ist die Optik der Adleraugen-Scheinwerfer, die sich durch das Tagfahrlicht in Flügelform auszeichnen. Diese Lichtanordnung bildet die Klammer um das strukturierte Chrom-Markenemblem und den Kühlergrill in Trapezform.

Auch das Heck unterstützt optisch die satte Straßenlage des Kompaktsportlers. Von der C-Säule aus zieht sich eine Linie um den voll integrierten Heckspoiler, der das Dach harmonisch ausklingen lässt. Die optional erhältlichen LED betonen das Flügelmotiv in den Heckleuchten.

Präzises Kurvenfahren dank Hightech-Vorderradaufhängung

Als erster Astra verfügt der GTC in allen Versionen über ein exklusives Hightech-Detail: die HiPerStrut-Vorderradaufhängung des Insignia OPC. Aufwändig an den Kompaktsportler angepasst, bietet sie verbesserte Handlingeigenschaften und eine direktere Lenkansprache, wie Sportwagenfahrer es bevorzugen. Die Opel-Ingenieure entwickelten dafür die McPherson-Konstruktion des Astra so weiter, dass sie bei gleichen Aufhängungspunkten die Spreizung um 44 Prozent reduziert und den Störkrafthebelarm um 46 Prozent verkürzt. Die Folge: Minimiertes Antriebszerren und durch den verringerten Sturzverlust nimmt die Straßenhaftung zu. So umrundet der Astra GTC Kurven neutraler und mit höherer Geschwindigkeit – präzise und mit unmittelbarerer Rückmeldung. Durch die günstigere Radhüllkurve (Platzbedarf des Rades beim Einfedern und Lenken) lassen sich auch größer dimensionierte Reifen bis zu einem Raddurchmesser von 20 Zoll aufziehen.

Im Vergleich zur fünftürigen Astra-Limousine liegt die Karosserie des GTC um 15 Millimeter tiefer, während die restlichen Kennzahlen des Fahrwerks leicht erhöht wurden. Aufgrund der längeren hinteren Querlenker vergrößert sich der Radstand um zehn auf 2.695 Millimeter. Außerdem ist die Spurweite im Vergleich zur Limousine und zur Kombiversion Sports Tourer vorne wie hinten breiter – 1.584 Millimeter (+ 40 Millimeter) vorne und 1.588 Millimeter (+ 30 Millimeter) hinten.

Verbundlenker-Hinterachse mit Watt-Gestänge fördert Querstabilität

Hinten kommt eine weiterentwickelte Kombination aus Verbundlenkerachse und Watt-Gestänge zum Einsatz. Dieses clevere Konzept hat seine vielfältigen Vorteile bereits im Astra unter Beweis gestellt: Es ist leichter und kompakter als eine Mehrlenkerachse und bietet zugleich eine höhere Querstabilität in Kurven. Über die Handling-Vorteile hinaus dämmt die Konstruktion unliebsame Geräusche und erlaubt so ein hohes Maß an Fahrkomfort. Weiteres Plus: die größere Sturzsteifigkeit der Räder beim „Rollen“ der Karosserie um die Längsachse sowie minimierte Reibung innerhalb der Aufhängung.

Das am Wagenboden direkt hinter der Mittelachse der Hinterräder positionierte Watt-Gestänge besteht aus einem kurzen, schwenkbaren Ausgleichslenker mit Kugelgelenken, an denen die Querstreben zu den Rädern befestigt sind. Dank dieser Anordnung werden Einflüsse in Querrichtung genauso wie solche, die von Unebenheiten der Fahrbahn stammen, wirkungsvoll absorbiert. Das Watt-Gestänge nimmt die von außen einwirkenden Kräfte auf und stützt diese über den kleinen Achskörper am Unterboden ab. Dadurch werden alle Seitenbewegungen der Achse sehr effektiv verhindert. Der Ausgleichslenker überträgt rund 80 Prozent der Querkräfte, die an den Hinterrädern angreifen.

Die Fahrwerksarchitektur des Astra GTC ist perfekt auf die Integration des adaptiven FlexRide-Systems ausgelegt. Es vernetzt die einzelnen elektronischen Fahrhilfen wie die elektronische Stabilitätskontrolle ESP Plus und die adaptiven Dämpfer. Das mechatronische Chassis passt sich automatisch an Straßenbedingungen, Kurvengeschwindigkeit, Fahrzeugbewegungen sowie den individuellen Fahrstil an und verbindet eine erhöhte Fahrstabilität mit nochmals verbessertem Kurvenverhalten und direkterer Lenkansprache. Die noch besseren Fahreigenschaften und die spürbare Balance erhöhen zugleich die Sicherheit in Ausnahmesituationen. Darüber hinaus kann der Fahrer bei FlexRide per Knopfdruck zwischen drei Modi wählen: Gegenüber dem Standard-Modus macht die Sport-Einstellung den Wagen noch dynamischer und fahraktiver; der Tour-Modus tendiert in Richtung Komfort.

Direkte Lenkansprache schafft Vertrauen

Präzision, Rückmeldung und Verlässlichkeit: Diese drei Kernelemente beschreiben die für den Astra GTC maßgeschneiderte Lenkung. Die Herausforderung lag darin, die elektrische Servolenkung so auszulegen, dass diese bei geringen Geschwindigkeiten angenehm leichtgängig ist, dafür aber bei höherem Tempo optimalen Fahrbahnkontakt vermittelt. Im Astra GTC kommt dafür eine elektronisch gesteuerte, geschwindigkeitsabhängige Zahnstangenlenkung zum Einsatz. Um dem Fahrer präzise Rückmeldung zu geben, ist der Elektromotor direkt an der Zahnstange montiert und nicht wie sonst üblich unten an der Lenksäule.

Die elektrische Servolenkung (Electric Power Steering, EPS) bietet mehrere Vorteile. So nimmt sie bei höheren Geschwindigkeiten konsequent die Servo-Unterstützung zurück. Der Fahrer kann den Wagen exakter dirigieren als mit einer herkömmlichen Servolenkung. Der zweite wichtige Vorteil der rein elektrischen Variante besteht im Spriteinspar-Potenzial: Ohne auf eine energiezehrende Servopumpe angewiesen zu sein, greift der Elektromotor stets mit dem bedarfsgerechten Kraftquantum ein.

Kompaktsportler mit Spartalent

Mit fünf Aggregaten geht der Astra GTC an den Start. Vier Benziner und ein Turbodiesel stehen im Leistungsspektrum von 74 kW/100 PS bis 132 kW/180 PS zur Wahl. Ab Anfang  2012 ist zusätzlich der neue 1.7 CDTI (81 kW/110 PS und 96 kW/130 PS) mit serienmäßiger Start/Stop-Technologie erhältlich. Die OPC-Hochleistungsvariante kommt ebenfalls in 2012.

Der Top-Diesel 2.0 CDTI leistet nun 121 kW/165 PS und gibt sein maximales Drehmoment von bis zu 350 Newtonmetern (mit Overboost-Funktion 380 Nm) an ein Sechsgang-Schaltgetriebe weiter. Damit beschleunigt der Kompaktsportler in 8,9 Sekunden auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h. Solche Fahrleistungen verbindet das Aggregat auch dank des Opel Start/Stop-Systems mit ausgeprägter Wirtschaftlichkeit und Sauberkeit. So liegt der CO2-Ausstoß im Durchschnitt bei 127 Gramm pro Kilometer, was dem Kraftstoffverbrauch von 4,8 Litern auf 100 Kilometer entspricht. Mit 56 Litern Diesel im Tank kommt der Astra GTC also über 1.100 Kilometer weit.

Start/Stop ist bei den drei 1,4-Liter-Benzinern ebenfalls Serie. Der 74 kW/100 PS starke Einstiegs-Saugmotor mit manueller Fünfgang-Schaltung begnügt sich mit 5,9 Liter auf 100 Kilometer und emittiert 139 g/km CO2. Die Turbo-Benziner mit Sechsgang-Schaltgetriebe stehen in den Leistungsstufen 88 kW/120 PS und 103 kW/140 PS zur Verfügung. Beide liefern 200 Newtonmeter maximales Drehmoment zwischen 1.850 und 4.200 min-1 (88 kW) beziehungsweise 4.900 min-1 (103 kW) und benötigen 5,9 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer, entsprechend 139 g/km CO2. Angeführt wird das Leistungsportfolio bis auf weiteres vom 132 kW/180 PS starken 1.6 Turbo, ebenfalls mit manuellem Sechsgang-Getriebe. Das kompakte Kraftwerk beschleunigt den GTC bis auf 220 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Alle Astra GTC-Motoren sind – bis auf die Einstiegsversion – serienmäßig mit Sechsgang-Schaltgetrieben gekoppelt. Sechsgang-Automatikgetriebe werden ab Anfang 2012 in Verbindung mit dem 1.4 Turbobenziner und dem 2.0 CDTI Common-Rail-Turbodiesel erhältlich sein.

Neue Frontkamera

Auch in puncto Fahrerassistenz spielt der neue Astra GTC in der ersten Kompaktcoupé-Liga. Ihren Beitrag dazu leistet die für die beiden Ausstattungsvarianten Edition und Sport optional erhältliche Opel-Frontkamera der zweiten Generation mit erweiterter Funktionalität. Die Verkehrsschilderkennung identifiziert noch mehr in der EU gebräuchliche Verkehrszeichen und reagiert nun auch auf rechteckige Hinweisschilder wie Autobahn, Kraftfahrt- oder Spielstraße. Neben dem bereits bekannten Spurassistenten versorgt die Kamera nun auch die Abstandsanzeige mit den notwendigen Signalen. Dieses neue Assistenzsystem setzt den Fahrer visuell über die Distanz zum Vordermann in Kenntnis, um sowohl Auffahrunfälle als auch bußgeldpflichtige Verstöße gegen die Abstandsregelung zu vermeiden.

Als optional erhältliches Ausstattungselement kommt das weiter entwickelte Adaptive Sicherheitslichtsystem AFL+ im Astra GTC  zum Einsatz. Wie das Vorgängersystem bietet es neun Funktionen, darunter den Fernlichtassistenten, der situationsgerecht selbsttätig auf- und abblendet. Das neue Sicherheitslichtsystem verfügt in Verbindung mit der optimierten Opel-Frontkamera zusätzlich über die Intelligente Leuchtweiten-Regelung ILR, die ab einer Geschwindigkeit von 50 km/h aktiv ist. Diese nutzt die Frontkamera, um den Abstand zum Vordermann zu messen und die Leuchtweite des Abblendlichts entsprechend anzupassen. So ist stets die optimale Ausleuchtung der Straße gewährleistet, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Mit jetzt zehn Funktionen verfügt der Astra GTC über das beste Lichtpaket in seinem Segment.

Athlet mit praktischen Tugenden

Im Unterschied zu seinen Wettbewerbern verlangt der Astra GTC trotz des eindeutigen Coupé-Charakters keine Zugeständnisse an die Alltagstauglichkeit. Zum Platz für fünf Personen kommt der flexible Kofferraum mit einem Ladevolumen von 380 bis maximal 1.165 Liter. Der Stauraum im Cockpit wurde um bis zu 50 Prozent gegenüber dem Vorgänger vergrößert. So fördert beispielsweise die serienmäßige elektrische Parkbremse (EPB) die Raumeffizienz im neuen Astra GTC: Im Bereich der Mittelkonsole – dort also, wo Ablagemöglichkeiten besonders gefragt sind – macht sich die EPB bezahlt.

Frische Farben, Stoffe und Muster unterstreichen den dynamischen GTC-Auftritt. Sehr gut stehen dem Kompaktcoupé die neuen Lederausstattungen, vor allem das sportive Veloursleder „Dinamica-Schwarz“. Dazu passt das griffige Serien-Sportlenkrad. Um allen Fahrertypen gerecht zu werden, bieten die Vordersitze die größten Einstellbereiche im Segment. Darüber hinaus ist ein ergonomischer Sportsitz mit Achtzehn-Wege-Einstellung und Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR) erhältlich.

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