| 1880 |
Die erste Opel-Patentschrift: Adam Opel bekommt für eine neue Anordnung und die Konstruktion des Stichstellers für die Vorderseite der Elastik-Nähmaschine ein Patent. |
| 1886 |
Opel erhält ein Patent für den Fahrradbau. |
| 1899 |
Die erste Patentschrift des Unternehmens auf dem Automobilsektor: Der Opel-Patent-Motorwagen System Lutzmann wird geschützt. |
| 1935 |
Die selbsttragende Ganzstahl-Karosserie und ihr Serieneinsatz im Opel Olympia werden patentiert. |
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Opel erhält ein Schutzrecht für die "Hochzeit" zwischen Antriebseinheit und Karosserie. Erster Einsatz im Opel Olympia. |
| 1967 |
Anmeldung der Schlafaugen des Opel GT zum Patent. Die GT-Schlafaugen sind die einzigen, die durch eine Drehung um die Längsachse wegklappbar sind. |
| 1972 |
Opel meldet die Sicherheitseinrichtung der geneigten Lenksäule im Corsa A an, die bei einem Unfall am Körper vorbei geht. |
| 1976 |
Die Verringerung der Geräuschbildung bei starker Motorerhitzung durch eine besondere Einsenkung des Kolbenbodens im Dieselmotor wird geschützt und die Lizenz anschließend an Mitsubishi vergeben. |
| 1979 |
Ein kombiniertes Lüftungsventil mit Sammelbehälter im Bereich des Kraftstoff-einfüllrohrs für Kadett und Corsa wird patentiert. Das neuartige Ventil verhindert auch in Extremsituationen wie Schräg- oder Überkopflage des Fahrzeugs das Austreten von Kraftstoff. |
| 1983 |
Patent für eine Defrosteranlage zum wirksamen Beheizen des unteren Windschutzscheiben-Randes (Lizenzvergabe an deutsche Wettbewerber 1994). |
| 1985 |
Opel erhält ein weltweites Patent für die Cockpit-Modulmontage. Die vormontierten Cockpits werden computergesteuert je nach Carline-Design durch die Windschutzscheibe oder die Türöffnung eingesetzt. Diese Art der Montage wird später auch in den USA und Japan angewendet. |
| 1987 |
Patent für eine Abdeckleiste für eine in das Fahrzeugdach eingelassene Rinne. Sie hält die Stützfüße eines Dachgepäckträgers. Das System wird in den Modellen Kadett/Astra, Calibra und Corsa eingesetzt und ist ein Gemeinschaftspatent von Opel und dem Zulieferer Schade. |
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Opel meldet europaweit ein Ventil zum Entlüften von Kraftstoffbehältern an. Sein Einsatz erfolgt im Corsa, Astra und Vectra. |
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Europaweite Patentanmeldung für eine Vorrichtung zur Montage einer Motorhaube. Eingesetzt wird die neue Einrichtung im Werk Rüsselsheim. |
| 1988 |
Ein Messwagen zur Ermittlung des Rollwiderstandes wird angemeldet. |
| 1990 |
Die Befestigung eines Dachgepäckträgers in einer Rinne des Fahrzeugdachs wird patentiert - ein weiteres der vielen Patente aus dem Opel-Schutzrechtpool im Bereich der Dachgepäckträger. Über einen Lizenznehmer werden die Patente auch für Mitbewerber-Fahrzeuge weltweit genutzt. |
| 1992 |
Weltweite Anmeldung der Opel-Erfindung eines speziellen Ventiltriebs. Im neuen 2.0 Vierventil-Dieselmotor sorgt die Erfindung für niedrigeren Verbrauch, geringere Abgaswerte und weitaus günstigere Kosten gegenüber vergleichbaren Lösungen. |
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Anmeldung der im Topmodell MV6 verwendeten, technisch anspruchsvollen Opel-Vorrichtung zur Entlüftung des Kurbelgehäuses. |
| 1993 |
Opel meldet ein Patent zur im Omega Caravan eingesetzten Sicherheitseinrichtung an. Ein in der Rückenlehne der Fondsitze integriertes Schutzblech bildet bei einem Aufprall eine starre Barriere. Diese schützt die Passagiere vor Verletzungen durch nach vorne rutschendes Transportgut aus dem Kofferraum. |
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Opel entwickelt das Pedal-Release-System. Dabei klinken sich Brems- und Kupplungspedal ab einer bestimmten Aufprallhärte selbsttätig aus. Damit werden die Füße und Unterschenkel des Fahrers vor Verletzungen geschützt. Beim NCAP-Crashtest erhielt dieses Patent eine Auszeichnung. |
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Opel entwickelt als erster Automobil-Hersteller ein Kunststoffgehäuse für Airbags. Durch den Verzicht auf Metall sinkt die Verletzungsgefahr bei einem Unfall. Außerdem werden das Gewicht und somit auch der Verbrauch reduziert. |
| 1994 |
Das im Werk Kaiserslautern eingesetzte Verfahren zur Trennung von Öl-in-Wasser-Emulsionen, die in der Metallverarbeitung als Kühlschmiermittel anfallen, wird weltweit als Patent angemeldet. Das neue Verfahren ermöglicht eine die Umwelt schonende Wiederverwertung des Öls. |
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Eine neuartige Hinterachse wird zum Patent angemeldet. Durch Verdrehen des Querlenkerkopfes lässt sich damit die Federcharakteristik problemlos verändern. Die Hinterachse wird in den Opel-Modellen Astra, Corsa, Zafira und Meriva eingesetzt. Über einen Lizenznehmer wird das Patent auch für andere europäische Mitbewerber-Fahrzeuge genutzt. |
| 1995 |
Opel stellt das Automobilkonzept MAXX vor, bei dem die Karosserie-Außenhaut nicht aus Stahl, sondern aus einer stabilen Leichtmetall-Struktur besteht. Der Clou: Es werden "extrudierte" Aluminiumteile verwendet. Das Grundpatent wurde bereits im Dezember 1994 erteilt. |
| 1997 |
Das Sitzsystem in der dritten Reihe des Zafira wird zum Patent angemeldet. Durch die besondere Verbindung von Rücken- und Sitzteil mit dem Fahrzeugboden lässt sich der gesamte Sitz im Fahrzeugboden versenken und bildet so eine ebene Ladefläche. |
| 1998 |
Ein von Opel entwickeltes und patentiertes Rücksitz-System schafft neue Lademöglichkeiten. Die Rückenlehne lässt sich auf den Sitz klappen und der gesamte Sitz senkt sich dabei ab. Einsatz im neuen Opel Signum. |
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Opel entwickelt eine neue Rücksitzbank und meldet diese zum Patent an. Der dritte Sitz in der Mitte lässt sich bei Bedarf nach unten klappen und bietet somit für die beiden verbleibenden, querverschiebbaren Sitze mehr Raum. Im Meriva ist dieses System auf dem Markt. |
| 1999 |
Die Auslieferungsqualität der Opel-Fahrzeuge wird durch einen zum Patent angemeldeten neuen Transportmodus der Bordelektronik deutlich verbessert. Alle nicht notwendigen Funktionen werden während des Transports vom Werk zum Händler abgeschaltet. In diesem Zustand wird der Grundverbrauch an Strom im Ruhezustand eines Fahrzeugs um über 45 Prozent reduziert. Dennoch sind die Fahrzeuge dank einer cleveren Steuerung voll funktionstüchtig und verkehrssicher. |
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Ein neu entwickelter Airbag wird zum Patent angemeldet. Ein mechanisches System sorgt bei einem Unfall für ein sanftes Entfalten des Airbags und reduziert so das Verletzungsrisiko. Gleichzeitig weist das neue System eine geringere Störanfälligkeit auf. |
| 2000 |
Opel meldet ein Patent zur Kopplung von Belüftungssystem und Autotelefon an. Bei aktivem Autotelefon wird die Lüftergeschwindigkeit automatisch begrenzt und somit die Geräuschbildung gesenkt. |
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Die neue Dachreling für das Modell Signum wird in der Regenrinne teilweise versenkt. Vorteile: besonders elegantes Design und gleichzeitig positive Effekte beim City-Crash: Die Dachreling übererfüllt die erforderlichen Normen und bietet darüber hinaus auch noch einen besseren cw-Wert als herkömmliche Dachreling-Systeme. |
| 2001 |
Das "Pfützenlicht" an der Heckklappe wird patentiert. Bei entriegelter Heckklappe schaltet sich die Kennzeichenbeleuchtung des Signum automatisch ein und leuchtet den Bodenbereich aus. |
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Opel meldet ein Patent zur Unterdrückung des sich automatisch absenkenden rechten Außenspiegels an: Bei eingelegtem Rückwärtsgang dient der sich nach unten neigende Außenspiegel als Parkhilfe, indem er den Bordstein zeigt. Eine neue Entwicklung unterdrückt diese Funktion selbsttätig, sobald ein Anhänger am Signum montiert und die Sicht nach hinten nötig ist. |
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Ein patentiertes Airbag-Modul auf der Beifahrer-Seite reduziert bei einem Unfall das Verletzungsrisiko. Die Klappe des Airbags ist in die Armaturentafel integriert und mit einer Sollbruchstelle versehen. Bei einem Unfall öffnet sich die Klappe, ohne sich von der Armaturentafel zu lösen. Das Verletzungsrisiko durch Teile der Airbagbefestigung wird dadurch eliminiert. |
| 2003 |
Eine neue Steuerungssoftware für Dieselmotoren wird eingereicht. Die Software ermöglicht ein breites Leistungsplateau statt einer Leistungsspitze. Dadurch erreichen Motoren ein hohes Drehmoment in einem breiteren Drehzahlspektrum und sorgen so für mehr Fahrspaß. |
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Opel meldet das FlexOrganizer-System für den neuen Vectra Caravan zum Patent an. Kern des flexiblen Laderaum-Managements sind zwei jeweils parallel in den hinteren Seitenwänden angebrachte, bis zur Rückbank reichende Schienen. In diese lassen sich - je nach Bedarf - verschiedene Netze, Trennwände, Stangen und Haken einklinken. So lässt sich das Gepäckabteil maßgeschneidert für alle Anforderungen konfigurieren. |